Möbel-Unternehmerin Jana Hämel (#22)

Shownotes

HEUTE zu Gast: Jana Hämel vom Einrichtungshaus Hämel – dem größten Möbelhaus Nordhessens.

1919 als kleine Schreinerei gegründet, hat sich Hämel über Jahrzehnte hinweg zu einem der bekanntesten familiengeführten Möbelhäuser der Region entwickelt – trotz wachsender Konkurrenz durch Online-Riesen und große Möbelketten.

In dieser Folge sprechen Jana & Lucas über die Geschichte des Familienunternehmens, das heute in dritter Generation von Janas Vater Friedrich geführt wird – und darüber, wie bereits jetzt der Generationswechsel in die vierte Generation vorbereitet wird.

Außerdem geht es tief rein in die Möbelbranche: Welche Trends haben funktioniert – und welche sind komplett gescheitert? Wie verändert der Onlinehandel den Markt?Und wie schafft man es als regionales Familienunternehmen, sich langfristig gegen große Ketten zu behaupten? Jana spricht offen über die aktuelle Überarbeitung des Markenimages von Hämel. Denn viele verbinden das Unternehmen ausschließlich mit hochpreisigen Markenmöbeln – obwohl das Sortiment längst deutlich breiter aufgestellt ist.

Eine Folge über Tradition, Wandel und die Zukunft eines Familienunternehmens. Jetzt reinhören in die neue Folge von Business Backstage!🚀


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Transkript anzeigen

00:00:00: Und es ist total interessant, sich dann auch mal die alten Telefonlisten anzugucken.

00:00:03: Die dabei ihr immer noch hängen, wo dann steht irgendwie Juniorchef und das ist dann die Durchwahl, die mein Papa heute noch hat mit sein Dreiundsechzig, den er jetzt ist.

00:00:12: Das ist aber auch so abhängig von der Platzierung im Geschäft.

00:00:15: Das glaubt man gar nicht!

00:00:17: Wenn du vorne reinkommst, das Erste was du siehst, ist erstmal das, was dich überzeugt.

00:00:21: Ja wir sind das schönste Möbelhaus in Nordhessen, das wissen wir auch... Wir haben nicht nur Markenmöbel.

00:00:29: Das ist so dieser Ruf, wo wir gerade ein bisschen

00:00:32: auch beckommen wollen von ... Hallo Leute!

00:00:34: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge Business Backstage.

00:00:37: heute zu Gast Jana Hämel vom Einrichtungshaus Häml in Friedendorf.

00:00:42: Ihr Bruder und sie befinden sich grade mitten im Generationswechsel vom größten Marken-Möbelhaus Nordhessens Und heute sprechen wir darüber wie Sie sich seit über hundert Jahren schon am Markt etabliert haben, etablieren, konnten trotz dieser ganzen großen Ketten und der Online-Riesen.

00:01:03: Und damit herzlich willkommen!

00:01:04: Jana, schön dass du da bist.

00:01:05: Hallo, schön das ihr mich eingeladen habt.

00:01:07: Ja, sehr gerne.

00:01:08: Jana seid neunzehnhundertneunzehnten stehtet zumindest auf der Webseite.

00:01:13: Das ist die Wahrheit, ja.

00:01:15: Gibt es Hemeln oder so eine verdammt lange Zeit?

00:01:17: Ja.

00:01:18: Erzähl mal wie ist das damals so entstanden?

00:01:20: Es war ja kurz nach einem Ersten Weltkrieg dann?

00:01:23: Ja.

00:01:23: Wir haben angefangen, dass wir quasi in Friedlendorf Serke gebaut haben.

00:01:28: Mein Urgroßvater quasi hat Serke gebaute in Friedelndorf...

00:01:34: Also für die Toten vom ersten Weltkirch dann?

00:01:36: Nee!

00:01:37: Nicht unbedingt!

00:01:39: Eher für die toten Friedlndorfer.

00:01:42: und dann sind wir umgezogen und haben meine Oma und mein Opa ein Haus gehabt an der Bundesstraße schon immer.

00:01:49: Fünf Kinder großes Haus und haben dann da die ersten Verkaufsräume im Endeffekt aufgebaut für unser Möbelhaus.

00:01:58: Und dann waren wir so das erste, ich sag mal, das erste Möbelhaus mit kleinen Schaufenstern ...

00:02:03: Also der Switch kam relativ schnell von den selbst Werken?

00:02:05: Der Switch kam

00:02:06: recht schnell!

00:02:07: Ja, ja.

00:02:08: Sind zu wenig Leute gestorben?

00:02:09: oder hast

00:02:09: du denn gelungen?

00:02:10: Ja, war scheinend.

00:02:12: Okay... Und der Generationswechsel, dass was eigentlich so aktuell ist oder was wichtig ist, dass meine Tante ist später eingestiegen als mein Vater, wo eigentlich klar war.

00:02:27: So war es ja früher auch in der Generation der Junge oder der Mann übernimmt so ein Geschäft und von vier Schwestern ist er der einzige Mann.

00:02:37: Und für ihn war das eigentlich immer so klar, dass dieser Weg eingeschritten wird?

00:02:41: Ja!

00:02:42: Er hat eine schreine Ausbildung gemacht, hat dann noch ne Ausbildung als Einzelhandelskaufmann gemacht Also alles, was so ein bisschen in die Richtung passt.

00:02:50: Kein Studium mit Ausbildungen gemacht und ist dann ziemlich früh eigentlich schon ab dem sechzehn Lebensjahr ins Geschäft eingestehen.

00:03:01: Das war da noch mehr normal, dass man sehr, sehr früh

00:03:05: immer gearbeitet hat.

00:03:08: Ich habe eben im Auto noch darüber nachgedacht Wie alt war mein Vater eigentlich, als er dann vollständig den Laden alleine übernommen hat?

00:03:15: Er ist dreiundsechzig geboren und achtundneinzig ist mein Opa gestorben.

00:03:19: Also er war Mitte dreißig, als der dann den Laden für das Alleine hatte.

00:03:24: Das muss man aber dazu sagen, dass meine Opa viele Jahre vorher schon sehr krank war und durch einen Skiunfall quasi eigentlich für das Geschäft gar nicht mehr belastbar war.

00:03:35: Und mein Vater dadurch schon ziemlich früh.

00:03:38: eben in das Geschäft eingestiegen ist.

00:03:41: Meine Tante hat Erzieherin gelernt, die ist erst mal einen ganz anderen Bereich und hat dann noch ein Studium gemacht und ist dann im Endeffekt mit ins Geschäft eingestehen.

00:03:51: Und die zwei machen das zusammen mit der Geschäftsleitung.

00:03:54: ich finde es total schön weil das einfach wirklich so als Geschwister dass was wir ja eigentlich auch vorhaben so gut funktioniert.

00:04:02: also das denkt man gar nicht Weil man muss ja als Familie, finde ich auch immer so ein Mittelweg finden zwischen Arbeit und aber auch das private.

00:04:11: So ein bisschen sich beibehalten.

00:04:14: Das ist so wichtig wie nur was.

00:04:16: Und ja, das schaffen die beiden schon seit über dreißig Jahren wunderbar.

00:04:21: Wow!

00:04:22: Ist ja auch immer das Ding wenn man irgendwie mit seinem Partner oder Partnerin dann zusammenarbeitet?

00:04:26: Ja absolut.

00:04:26: Wie fern das denn funktioniert?

00:04:28: Aber den es ist so... Hocken die dann den ganzen Tag aufeinander?

00:04:31: Sind die im selbe, oder?

00:04:32: Nee.

00:04:33: Die haben beide getrennte Büros.

00:04:35: Wir haben quasi so ein ... ja in der Geschäftsleitung hinten so einen langen Gang.

00:04:39: So muss man sich das vorstellen.

00:04:40: Mein Papa sitzt am einen end

00:04:41: und eine Tante

00:04:42: an dem anderen.

00:04:43: Und mein Bruder und ich und Papas jüngste Schwester sitzen noch dazwischen.

00:04:48: Die ist nicht in der Geschäftsleitung mit drinne, die Britta aber die macht alles was mit Werbung zu tun hat Verwaltung, dass es ihr Bereich ... Die ist auch noch mit bei uns.

00:05:00: Wir sind fünf Mädels, aktuell auf einer Etage ...

00:05:03: Ein richtiges Familienunternehmen.

00:05:04: Richtiges

00:05:05: Familien-Unternehmen.

00:05:06: Es war seit über hundert Jahren immer in der Familie.

00:05:10: Immer in der Family?

00:05:11: Ja okay.

00:05:12: Dein Vater hat es dann wirklich groß gemacht, kann man das so sagen?

00:05:17: Eigentlich hat's meinen Opa groß gemacht.

00:05:19: Also mein Opa hat es groß gemacht und an die Bundesstraße diesen Bau gemacht Und wir haben ja jetzt im Endeffekt, dann nur ein Teil abgerissen davon

00:05:32: und

00:05:32: haben einen Neubau dran gesetzt an den Teil nach den vielen Jahren.

00:05:36: Jetzt auch brüchig war mit der Zeit und wo ich meine Renovierung nötig war.

00:05:41: Aber ansonsten haben immer noch die Altbauten so wie mein Opa das damals gemacht hat.

00:05:46: Ja.

00:05:46: Und dann auch eigentlich ein ganz guter Standort dann wahrscheinlich auch direkt ... Meinst du es war ein Zufall?

00:05:51: Weil das Haus erst dort stand oder wurde da?

00:05:54: Ich glaub, mein Opa hat auch da einfach das Potenzial drinnen gesehen.

00:05:57: Da ist das Elternhaus so an der Bundesstraße mit dran und wie gesagt er hat ja da angefangen mit Verkaufsräumen da auch an dem Wohnhaus mit dran.

00:06:05: Und da waren auch anfangs immer unsere Verwaltungsbüros quasi waren mitten im Haus drinne.

00:06:12: Also wir haben jetzt erst bei meiner Oma gesessen.

00:06:14: die lebt auch noch, die ist mittlerweile fünfund neunzig sie wohnt immer noch in dem Haus Und die hat mir jetzt erst erzählt hier unten, wo ihr Wohnzimmer ist.

00:06:22: Wo sie da sitzt und sagt, das waren früher unsere Verwaltungs-Räume drinnen.

00:06:28: Das ist total interessant sich dann auch mal die alten Telefonlisten anzugucken, die dabei immer noch hängen, wo dann steht irgendwie Juniorchef.

00:06:34: Und das ist dann die Durchwahl, die mein Papa heute noch hatten mit sein Dreiundsechzig, den er jetzt ist.

00:06:40: Also es ist... wirklich spannend.

00:06:42: Und ich muss sagen, ich bin da auch total stolz drauf, dass die das so immer alles gemacht haben und dass sie jetzt so eine Zukunft auch da irgendwo geschaffen haben für uns und für hoffentlich noch ganz viele weitere Generationen.

00:06:56: So stellen wir uns das ja ein bisschen vor.

00:06:58: Ja.

00:06:59: Mein Bruder und ich ... Für uns war eigentlich schon immer klar, dass wir uns an dem Geschäft oder dass uns das Geschäft interessiert.

00:07:06: Dass wird das so... mein Bruder ist sogar noch eher als ich?

00:07:09: Also der hat von Anfang an immer gesagt, ja ich will unbedingt da einsteigen.

00:07:15: Ich habe gesagt, ich will erst mal anfangen.

00:07:17: Ich will erstmal überhaupt in dem Geschäft gearbeitet haben weil klar wir sind damit aufgewachsen aber wir wissen ja nicht was findet da drin statt?

00:07:26: oder ist das überhaupt etwas was uns Licht was uns Spaß macht?

00:07:30: Ja und dann war ich drinnen halbis Jahr drei Vierteljahr und dann wars bei mich klar.

00:07:36: also dass ich unbedingt Dass auch mal so weitermachen will und dass das einfach eine tolle Sache ist, was wir da machen.

00:07:44: Du hast davor noch ne Bankausbildung gemacht?

00:07:45: Ich hab

00:07:46: ne Bank-Ausbildung gemacht nach der Schule dann.

00:07:48: Weil es eigentlich darauf hinausläuft... ...dass wir die Bereiche übernehmen wie mein Papa und meine Tante sich das quasi ein bisschen aufgeteilt haben.

00:07:58: Das war auch der Hintergrund mit der Bank Ausbildung weil meine Tantemacht alles finanziell im Geschäft also vor allem die Buchhaltung und alles was Geld und mit Finanzen, Finanzierungen zu tun hat.

00:08:11: Und das ist dann das was ich dann wahrscheinlich auch mal übernehmen soll.

00:08:16: Deswegen hilft mir das natürlich ungemein weiter.

00:08:20: Also würdest du sagen die Ausbildung hat dir jeden Fall einen gewissen Mehrwert?

00:08:24: Im Moment noch nicht!

00:08:26: Das kommt wahrscheinlich irgendwann.

00:08:28: aber im Moment mache ich erstmal ganz andere Sachen.

00:08:32: also im Moment... bin ich hauptsächlich in der Verwaltung und hab mit der Buchhaltung noch gar nicht so viel am Hut, wie es aktuell ist.

00:08:41: Aber das kommt da noch!

00:08:43: Wie sieht denn so ein klassischer Tag bei dir aus?

00:08:45: Wenn du sagst, du machst Verwaltungen.

00:08:47: Also wie kann man sich das vorstellen?

00:08:49: Normalerweise ist es so... Ich mach ja grundsätzlich erstmal.

00:08:52: ...der Hauptteil sind die LKW's.

00:08:54: also ich mache die Verplanung von unseren Monteuren, das spreche Urlaubsplanung organisatorisches und ich verplan die LKWs, also wir haben im Moment sechs Lkw's.

00:09:07: Und einen Kundendienst... ...und neun Monteure, die bei uns eingestellt sind.

00:09:14: Im Moment haben wir sogar noch, weil wir gerade so eine hohe Auftragslage haben auch noch, ich sag mal, eine Zeitarbeitsfirma, die für uns da quasi nochmal zwei Monteure zur Verfügung stellt.

00:09:25: Wo ja?

00:09:25: Ich dann immer Ja, genau.

00:09:27: Die kommen dann und die verbauen Küchen bei uns.

00:09:30: Die benutzen unsere Fahrzeuge aber die sind extern quasi bei uns... ...und die Verplanung mache ich noch mit einem Kollegen zusammen der macht die Küchen und ich mach die Möbel und so ein bisschen das organisatorische machen wir zusammen.

00:09:43: Also allein

00:09:43: elf Leute aktuell?

00:09:46: Tag ein, Tag aus unterwegs sind und Möbel aufbauen.

00:09:48: Ja

00:09:49: also das geht schon morgens los.

00:09:50: dann gehst du ans Lager und die Männer die sind alle gut drauf und ein tolles Team die fangen an und laden die Lkw's auf und dann guckt man immer ist alles klar und kommen die mit der Tour hin.

00:10:00: wir unterhalten uns dann immer noch mal dass sie auch zufrieden sind dass das alles so läuft.

00:10:04: da muss man gucken dass nicht alles so schwer ist und dass man es vielleicht so ein bisschen aufteilt dass die zurechtkommen.

00:10:13: Und das ist halt, was wir so tagtäglich eigentlich machen.

00:10:17: Natürlich die Kunden anrufen, mal wo bleibt meine Ware?

00:10:20: Wann kommen die Möbel?

00:10:21: Die freuen sich ja auch drauf auf die Leute.

00:10:22: Dann mache ich die Termine mit denen... Das ist der Hauptteil von dem, was ich so täglich mache und die Preisgestaltung in der Küche.

00:10:32: Das mache ich auch.

00:10:32: Das ist Arbeit, die aber nicht jeden Tag anfällt weil die Ausstellungsküchen, die oben stehen Die Preise für diese Küchen, die stehen ja erst mal fest.

00:10:40: Und dann stehen die Küchen da auch zwei Jahre ungefähr in der Ausstellung und kommt dann immer ein neues Gerät rein oder so was.

00:10:48: aber das ist keine Arbeit, die täglich anfällt.

00:10:50: Ja okay!

00:10:51: Bei den Küchen wenn wir gerade bei dem Thema sind, ist es so dass bei so eine klassische Küche eure Cash-Cow ist wo auch die meiste Provisionen oder die meisten Marge drin steckt?

00:11:02: Das

00:11:02: ist was ganz anderes.

00:11:03: Ja, also die Provisionierung bei den Küchen ist natürlich auch ein bisschen anders als bei den Möbeln.

00:11:07: Da steckt ja eine ganz andere Arbeit irgendwie dahinter.

00:11:11: Also so ein Sofa ist viel schneller verkauft als eine Küche wo die Kunden je nach Kunde.

00:11:16: manche kommen und sagen hier die Küche möchte ich so haben wissen eigentlich schon genau was sie wollen und andere brauchen sechs oder sieben Termine, weil sie sich erst mal so ein bisschen berieseln lassen.

00:11:25: Und das ist ja auch völlig in Ordnung.

00:11:29: So stellt sich das dann im Endeffekt zusammen, je nachdem natürlich etwas für einen Auftragswert dahinter so einer Küche steckt.

00:11:36: Danach geht die Provisionierung dann.

00:11:39: Ja, da gibt es allein für den Bereich Küchen ganz viele Leute, die sich nur darauf spezialisiert haben.

00:11:48: Küchen, ja wie nennt man es?

00:11:50: Küchenverkäufer.

00:11:50: Ja,

00:11:52: der Leute die machen das nur auf Provision und das verkaufen weil sich das so...

00:11:55: Wir hatten auch zwischendrin vor zwei oder drei Jahren hatten wir mal jemanden weil uns da einer von unseren Küchenberatern ist leider erkrankt und war dann länger nicht da.

00:12:03: Und dann hatten wir einen.

00:12:05: der war schon ein paar Mal bei uns.

00:12:07: Ich weiß jetzt gar nicht mehr, woher er kommt.

00:12:09: Ich glaube irgendwo aus Norddeutschland.

00:12:11: Der war schon immer mal bei uns und der kommt dann wirklich nur und verkauft Küchen und der hat dann auch rein diese Provisionierung davon weil unsere Verkäufer die kriegen ja noch einen Grundgehalt das kriegt so jemand natürlich gar nicht ne?

00:12:23: Der kommt und geht dann so wie es ihm passt so wie's abgesprochen ist und der lebt dann im Endeffekt nur von dieser Provisionierung.

00:12:29: Und der hat auch gesagt ich komme wunderbar zurecht.

00:12:31: also das ist mein das war halt auch wirklich einen Top-Verkäufer, also genau wie man mit den Kunden sprechen muss und wie man sich so rüberbringt.

00:12:39: Also ja sowas gibt es natürlich auch die da rein von Leben.

00:12:43: aber unsere Verkäufer kriegen noch ein Grundgehalt.

00:12:46: Arbeiten die...also kriegen die on top noch eine Provision?

00:12:49: oder das gar nicht?

00:12:50: Die kriegen einen Grundgealt plus Provision, bloß dass was sie verkaufen.

00:12:54: Das Grundgehalte ist natürlich sehr niedrig gehalten weil die mit der Provision eigentlich immer ganz gut zurechtkommen und wir machen's so.

00:13:02: Wenn jetzt mal Monate sind, die nicht so gut laufen.

00:13:05: Wo vielleicht wenig verkauft wurde oder gar nichts verkauft worden, dann gleichen wir das aus.

00:13:09: Also so dass ... keiner von unseren Leuten im Hungertuch merkt.

00:13:14: Obwohl unsere Verkäufer auch sagen, die haben das ganz gut im Griff.

00:13:17: Wenn sie einen guten Monat haben, legen Sie was zurück für die Monate, die wieder schlechter laufen.

00:13:23: Die Leute, die auf Provision arbeiten, haben ein ganz anderes ... Spar empfinden als wir hier, die wahrscheinlich ähnlich verdienen.

00:13:33: Da ist es ganz anders.

00:13:38: Was verdient man an so einem richtig guten Monat?

00:13:40: Kannst du das sagen?

00:13:42: Das ist ganz unterschiedlich.

00:13:44: also ich sag mal wenn man einen richtig guten monat hat dann kann man auch mit dreieinhalb viertausend euro netto So ein Laden verlassen.

00:13:51: Ja,

00:13:52: das macht uns schon Spaß.

00:13:53: Auf jeden Fall.

00:13:57: Das ist so schwankend.

00:13:59: also die besten Monate sind bei uns immer der Winter, Dezember, Januar, Februar auch noch teilweise.

00:14:06: Das sind die Monate wo es für unsere Leute mal meistens Spass macht.

00:14:10: Warum ist das so?

00:14:10: Weil die Leute dann zu Hause sind viel und nicht so viel rausgehen.

00:14:13: Wir

00:14:13: sind zu Hause Weihnachten da kriegen die Leute Geld Zwischen den Jahren sowieso, dann haben sie Neujahrsvorsätze wie jetzt wird es schön gemacht zu Hause und so.

00:14:24: Und dann kommen die zu uns und das ist tatsächlich unsere stärkste Zeit.

00:14:28: Anfang Januar zwischen den Jahren vor allem ab dem siebenzwanzigsten Dezember bis dann reine Mitte Januar.

00:14:34: Das ist so die stärkeste Zeit.

00:14:36: Ähnlich

00:14:37: wie im Fitnessstudio?

00:14:39: Ja genau

00:14:41: absolut!

00:14:43: Und ja, der April ist halt so ein Monat, der nicht so stark ist.

00:14:46: Das kann man schon immer so ein bisschen absehen, weil da sind dann die Ferien.

00:14:49: Da fahren viele weg und die Kinder sind zu Hause.

00:14:52: Viele gehen auch mit Kindern Möbel kaufen, Küche kaufen.

00:14:56: Und gerade so die Fähnzeiten, das ist immer bei uns ein bisschen ... Dann gibt's einen Knick und geht wieder hoch.

00:15:01: Ja, spannend!

00:15:03: Gibt es bei euch so eine gewisse Möbestück?

00:15:07: Ob sie jetzt ein Tisch oder ein Sofa ist, was ihr wirklich am öftesten verkauft?

00:15:13: Nicht unbedingt, also ich glaube so dass es non plus ultra gibt's nicht klar.

00:15:17: Wir haben Produkte die wir hoch und runter verkaufen.

00:15:22: Das ist zum Beispiel ein Sofa.

00:15:23: was wir im Moment im Eingang stehen haben das ist mit Breitbord Juni heißt die habe ich zu Hause zum Beispiel auch stehen.

00:15:29: ganz tolle polstag an die tour.

00:15:32: das sind so Dinge.

00:15:33: Das ist aber auch so abhängig von der Platzierung im Geschäft.

00:15:36: Das glaubt man gar nicht, das ist tatsächlich ... Also wenn du vorne reinkommst, das Erste was du siehst, ist erst mal das, was dich überzeugt.

00:15:43: und da haben wir im Moment bewusst dieses Sofa stehen weil das wirklich etwas ist wo die Leute immer stehen bleiben.

00:15:50: Es ist eine U-Form breitchord also fast bodentief also kriegst du keinen Staubsaugerroboter oder so drunter Aber dass es sowas wo die leute Also wir hatten so vorher auch im Neubau stehen, aber halt in der Ecke.

00:16:04: Und da sind die Leute schon ständig stehen geblieben an diesem Sofa weil das einfach auch optisch total was hergibt.

00:16:09: wo wir dann irgendwann gesagt haben okay wir stellen sie jetzt einen Eingang und dass ist so ein Produkt die läuft hoch und runter.

00:16:15: also das ist total abhängig aber wirklich von der Platzierung.

00:16:18: also ich glaube würden wir es jetzt irgendwo ganz hinten hinstellen oder ins obere Stockwerk würde nicht mehr so sein.

00:16:24: Okay.

00:16:25: aber das heißt ja auch im Endeffekt dass die Leute oft zu euch kommen, gar nicht mit einem konkreten Kaufziel.

00:16:33: Z.B.,

00:16:33: sie sagen jetzt gar nicht okay ich brauche ein Tisch, ich braue einen Sofa, so habe ich es mir ehrlich gesagt vorgestellt sondern es gibt auch viele Leute, die sagen Ich stöbe einfach mal, ich komme vorbei.

00:16:42: Tatsächlich

00:16:43: ja.

00:16:43: also es gibt.

00:16:44: wir sagen immer oder mein Vater sagt immer da hat er auch recht mit keiner geht in Möbelhaus ohne irgendwas im Hinterkopf zu haben und das ist auch so wenn's nur eine Lampe ist oder irgendetwas.

00:16:56: Und daran glauben wir, also keiner kommt rein und sagt ich will gar nichts.

00:17:02: Ich will eigentlich nur mal auf Toilette oder sonst was.

00:17:05: Das gibt's eigentlich nicht klar jetzt seitdem es Edeka da ist vielleicht schon hin und wieder.

00:17:09: aber so ist eigentlich nicht unsere Regel.

00:17:12: und ja die Leute stöbern durch dies finden dann doch etwas oder sagen hier wir wollten eigentlich nun mal gucken und brauchen erst in zwei jahre eine Couch und jetzt haben wir das Teil gefunden was uns so gut gefällt dass wir jetzt doch sagen, okay, wir tauschen jetzt schon aus.

00:17:28: Ich sag mal es ist so fiftie-fifty.

00:17:30: viele kommen mit wirklich einem Hintergedanken.

00:17:33: Viele sagen aber auch nee eigentlich heute nicht und dann doch ...

00:17:36: Ach ja,

00:17:37: okay.

00:17:37: Er ist ja so richtig Oldschool Marketing.

00:17:39: wie also man kennt's z.B.

00:17:41: immer auf so ein Supermarkt

00:17:43: wo

00:17:43: immer die Sachen, die ich kaufen soll sind auf Augenhöhe?

00:17:46: Und die günstigen Eigenmarken vielleicht oder was auch immer, die sind halt ganz unten Ja.

00:17:51: Und so ist es bei euch auch,

00:17:52: kann man sagen?

00:17:53: Ja also wir haben vorne.

00:17:55: wenn man bei uns reinkommt in den Neubau ich sag mal eigentlich jetzt so eine hauptsächlich polster.

00:18:00: Garnituren stehen ein zwei Tische vereinzelt und das in dem ja mittelpreisigen Segment weil die Erfahrung sagt Wir können nicht in den Eingang eine Garnitor für achtzehntausend Euro reinstellen Dann laufen die Leute schon wieder raus.

00:18:18: Das ist tatsächlich so, also auch sowas findest du bei uns aber nicht unten direkt am Eingang.

00:18:24: das ist auch ein bisschen Psychologie und aus einem bisschen von unserem Ruf vor allem bisschen weg.

00:18:29: weil ja wir sind das schönste Möbelhaus in Nordhessen das wissen wir auch.

00:18:33: Aber Wir haben nicht nur Markenmöbel So wie es vorher bei uns immer so'n bisschen etabliert wurde.

00:18:40: und was der aussagt das größte markenmöbelhaus nordhessens heißt nicht dass da nur marken möbel enthalten sind.

00:18:47: Und das ist so dieser ruf wo wir gerade ein bisschen auch wegkommen wollen.

00:18:52: Das heißt ihr habt euch, das image damals im grüßten marken- möbelhaus Nordhessense habt ihr euch extra aufgebaut?

00:18:58: Ja weil ihr auch wirklich die positionierung hattet also gab es auch nur markemöbel zu der zeit?

00:19:04: Nein!

00:19:04: Nicht nur markengöbel aber hauptsächlich.

00:19:06: Also wir haben jetzt keine IKEA-Möbel.

00:19:10: Das kann man mal so sagen, also bei uns findest du keine Polstergranitur für fünfhundert Euro.

00:19:15: aber ich sage mal so ab tausend fünfhundert Euro können wir eine schöne Polster Granitur verkaufen und können die auch guten Gewissens verkaufen mit dem woran wir glauben.

00:19:25: das ist Qualität und eine Langlebigkeit und du kriegst kein langlebiges Sofa für fünf hundert Euro.

00:19:31: das kann man machen wie man will.

00:19:33: Wir wollen dass unsere Kunden halt Ja, da rausgehen und sagen okay wir haben jetzt eine Polster-Garnitur die wir vielleicht zwanzig Jahre haben.

00:19:40: Das ist das Ziel dahinter, dass die Leute langfristig mit ihren Wirbeln glücklich werden.

00:19:46: Und dafür muss man aber keine Garnituren kaufen die achtzehntausend Euro kostet ne?

00:19:51: Das kriegst du auch für tausend fünfhundert für zweitausend Euro.

00:19:55: Aber das ist so ein bisschen das wo wir im Moment von unserem Ruf ein bisschen wegkommen wollen, wo viele auch bei mir im Freundeskreis sagen.

00:20:01: Und die sagen oh wir wollten jetzt bei IKEA und haben Möbel gekauft.

00:20:04: und ich sage Leute ähm... Ich sitze jeden Tag an einem Möbelhaus warum kommt ihr nicht mal zu mir?

00:20:10: Ja.

00:20:10: Und dann sagen sie ne das können wir uns doch gar nicht leisten.

00:20:13: aber das ist gar nicht so.

00:20:14: Am Ende deinem Endeffekt bei IKEA für achthundert Euro eine Polstergarnitur kaufst du du achthundert Euro Lieferkosten zahlst.

00:20:21: Das hätten wir auch hingekriegt.

00:20:23: Das ist halt.. Bei uns sind die Preise halt.

00:20:26: ich sag' Auch aus einer Hand, das ist auch das was viele Leute nicht verstehen.

00:20:30: Also du kaufst bei uns eine Polstergarnitur und dann kriegst Du die auch geliefert.

00:20:34: Dann steht sie bei dir zu Hause Die Verpackung wird wieder mitgenommen.

00:20:38: Die ganze Wohnung wird ausgelegt mit Pappe damit nichts beschädigt wird.

00:20:43: Das ist einfach... Wir haben einen ganz anderen Anspruch.

00:20:45: Auch eine reibungslose Lieferung.

00:20:47: Und ja dass der Kunde überhaupt keinen Aufwand damit hat.

00:20:51: Er sucht sich etwas Schönes aus und dann ist es für ihn erledigt.

00:20:57: Super Thema jetzt gerade.

00:20:58: Ja,

00:20:59: weil mich persönlich wird interessieren wie schafft ihr es eure Möbel zu verkaufen ohne in so einen klassischen Preisvergleich zukommen?

00:21:08: Weil da kommt man ja wahrscheinlich immer sehr schnell

00:21:10: rein.

00:21:11: natürlich wir sind auch immer einem preis vergleich drin.

00:21:14: also das darf das wird auch allein durch den online handel gar nicht vermeidbar sein.

00:21:19: da gehe ich mal von aus.

00:21:20: also beim täglich Kunden die halt auch sagen hier aber online bezahle ich für die gleiche polster garnitur zwei hundert oder dreihundert euro weniger.

00:21:30: ja register aber auch online bordsteinkante geliefert und nicht hoch in vierten stock.

00:21:35: oder dann ist doch das rückenkissen manchmal anders.

00:21:38: Die füße sind anders, die armländen sind anders dass es das was die leute oft gar nicht sehen.

00:21:43: also im endeffekt Wir machen ja keine verrückten Preise.

00:21:47: Wir machen das, was der Hersteller vorgibt.

00:21:49: Wir haben einen Einkaufspreis und wir kalkulieren diesen Einkaufspreis ohne da jetzt irgendeine verrückte Steigerung oder sonstwas.

00:21:58: Es ist nur auch so dass ein Onlinehandel Massenware einkauft und natürlich dann auch von einem Hersteler vielleicht andere Preise kriegt als wir.

00:22:08: Wir kaufen eigentlich gar nichts lagervorredig Wir kaufen wirklich nur für Kommissionsware ein.

00:22:15: Also wir kaufen das ein, was die Kunden bestellen und deswegen haben wir natürlich Einzelpreise.

00:22:22: dann im Endeffekt bei uns rechnet sich das nicht.

00:22:25: also wir haben es jetzt mittlerweile so aber auch noch nicht lange dass wir bestimmtes Sessel die dauern laufen oder wo ältere Leute kommen und sagen auch sofort einen Sessel dass wir davon mal fünf sechs Lager vorredig haben oder von so ganz einfachen Holzbetten, die nur ein Gestell haben und sonst eigentlich ne so ganz einfache Sachen.

00:22:45: Die haben wir vielleicht mal vorrätig aber es ist nicht die Regel.

00:22:50: also polster gar nicht von gar nicht Und auch Schränke oder sowas was haben wir nicht?

00:22:56: Also wir kaufen alles wirklich so einen Wiederkunde das bestellt weil bei uns alle so planbar ist.

00:23:02: Das macht für uns überhaupt keinen Sinn dass irgendwie lager vorrädig einzukaufen Und damit hängen natürlich auch diese Preisunterschiede teilweise zusammen.

00:23:11: Bei uns kann sich der Kunde halt alles zusammenstellen, weil ja ich sag mal anderen Möbelhäusern wie einem Hörfner in Kassel ... Der kauft viele Sachen auch Lagervorredig ein.

00:23:23: die hast du dann sofort aber du kannst eben dich nicht mehr für bestimmte Sachen entscheiden.

00:23:28: das ist dann so

00:23:31: oder man müsste dann halt da auch wieder warten.

00:23:32: dann wahrscheinlich Und warum... Also was schätzen so eure Kunden daran, dass sie dann trotzdem bei euch einkaufen jetzt halt nicht online?

00:23:44: Weil online hast du selber gesagt ich hab die maximale Vergleichbarkeit eigentlich.

00:23:48: Ja.

00:23:48: Kann mir alle selber raussuchen.

00:23:51: Ich glaube unser Hauptargument ist so ein bisschen was ich eben schon gesagt habe, sodass wir alles aus einer Hand machen und das die Kunden ja auch immer Garantie haben auf bestimmte Produkte sogar zehn oder fünfzehn Jahre.

00:24:06: Wir haben einen Kundendienst, der arbeitet Vollzeit.

00:24:11: Der sich wirklich nur um das kümmert was bei Kunden an Reparaturen anfällt oder Sachen die nicht in Ordnung sind wo man sofort immer jemanden am Telefon hat der sich darum kümmerte und normalerweise dann auch innerhalb von einer Woche einer von unseren Jungs also unser Kundendienstbus dann rausfährt und guckt sich das vor Ort an was du halt online so nicht hinkriegst.

00:24:33: Also, du kannst nicht wenn du online etwas bestellst verlangen dass innerhalb von einer Woche jemand kommt Von dieser Firma und guckt sich das an.

00:24:40: So funktioniert es nicht.

00:24:41: bei uns funktioniert das Und das ist das was viele Kunden auch zu schätzen wissen.

00:24:46: also die haben einen Ansprechpartner Die werden dann der Tür begrüßt von einem Verkäufer der dann zuständig ist Der plant mit den Kunden egal was es ist.

00:24:55: dann wird der Kaufvertrag geschrieben, die Sachen werden bestellt.

00:24:58: Dann komme ich ins Spiel und ruf an, sag hier... Möbel sind da!

00:25:01: Wann können wir kommen?

00:25:03: Wir machen einen Termin Die Monteure kommen, die liefern es einwandfrei aus Alles an Verpackungsmüll wird mitgenommen Und wenn dann irgendwas ist in zwei drei vier Jahren, dann kümmert sich jemand.

00:25:15: Das ist egal wie langs her ist.

00:25:17: Ich hatte jetzt erst vorletzte Woche als ich die Vertretung hatte für unseren Kundendienst eine Dame am Telefon, die sagt hier Frau Hehmel, ich habe vor vierzig Jahren ein Sofa bei Ihnen gekauft.

00:25:30: Ich bräuchte dafür mal neue Füße damit jetzt der Staubsaugerroboter drunter passt und dann wird das gemacht.

00:25:36: oder ich hab einen Kleiderschrank gekauft, hatten wir auch schon vor sechszig Jahren.

00:25:41: da findest du gar nichts mehr im System.

00:25:43: Da musst du dich erstmal echt damit beschäftigen.

00:25:45: okay was war das für den Kleiderschein?

00:25:47: Kriegst Du Fotos?

00:25:48: Dann kümmern wir uns drum!

00:25:49: Schloss kaputt an der Tür, was nach der langen Zeit ja wohl mal ich den Ordnung ist.

00:25:55: Und da ist dann jemand von uns hingefahren und hat dieses Schloss ausgetauscht.

00:25:59: Das sind so Sachen das wissen unsere Kunden einfach zu schätzen.

00:26:02: Das ist sowas was uns glaube ich ausmacht und was auch andere Häuser.

00:26:07: so würde ich überhaupt nicht hinbekommen wie wir das machen.

00:26:12: Ja die Kunden hier... ist, glaub ich, ganz wichtig.

00:26:15: Also zum Beispiel direkt hinter dir soll eigentlich ein Regal stehen?

00:26:19: Das hatten wir noch bestellt für unser Set-up.

00:26:21: Wir fanden immer die Wand so ein bisschen zu weiß und haben ja auch online gekauft.

00:26:29: Und da stand aber nirgendwo liefert es halt.

00:26:31: Wir haben mir auch ehrlich gesagt überhaupt gar nicht darüber nachgedacht.

00:26:35: Dann haben wir den Bums bestellt und nach so ein paar Wochen haben wir gedacht okay, wir schauen jetzt mal wo unser Regal ist.

00:26:43: Und dann stand da Lieferzeit sechs bis acht Monate.

00:26:48: Und ich dachte, was?

00:26:49: Sechs bis acht Monaten stand nirgendwo.

00:26:52: und wir dann so angeschrieben den Support und als Wiedergutmachung haben die uns ganze zwanzig Euro-Rabatt gegeben.

00:27:00: So, dass das mal so zum Motto Kunden-Service oder Kundenehe ... Das wäre natürlich jetzt bei euch wahrscheinlich nicht passiert.

00:27:07: Nein, wahrscheinlich nicht!

00:27:11: Also das ist halt auch generell qualitativ.

00:27:15: Es ist ein riesen Unterschied, ob du klar kannst online richtig hochwertige Möbel bestellen und du kannst die Hersteller, die wir haben, die richtig hochwärtig sind, auch online bestellen?

00:27:27: Aber... Ist halt die Frage will man nicht einen Ansprechpartner haben gerade wenn man viel Geld ausgibt für Möbel.

00:27:34: Das ist ja auch bei einem Auto so.

00:27:36: Wenn du viel Geld für ein Auto ausgibst dann willst du irgendwo Dass du jemanden ansprechen kannst, wenn irgendwas ist oder dass du mal eine Einweisung kriegst in dieses Auto.

00:27:45: und so ähnlich ist das mit teuren Möbeln auch.

00:27:48: Also wir haben vor drei Jahren darf man eigentlich gar nicht erzählen für unser Bart weil Bartmöbel haben wir nicht.

00:27:55: Der

00:27:55: bleibt unter uns!

00:27:56: So ein kleines Schränkchen und das Waschbecken bestellt.

00:28:01: Katastrophe ich kenne das so nicht.

00:28:03: Dieses Waschbäckensunterschrank fürs Waschbecke ist innerhalb von zwei Monaten komplett aufgequollen.

00:28:11: Also das ist kein Holz, das sah aus wie Holz.

00:28:13: es ist aber kein Holz und klar im Bad das war ein ganz kleines Bad.

00:28:18: was wir damals noch hatten das hatte wenn's hoch kommt oh sieben Quadratmeter mit Dusche die da drin war und Badewanne.

00:28:26: Da waren natürlich auch eine Feuchtigkeit drin dass es sofort alles aufgeplatzt.

00:28:31: Und das sind auch so Sachen, wo ich dann zu meinem Vater gesagt hab.

00:28:34: Also was gibt es bei uns?

00:28:35: überhaupt nicht?

00:28:36: Wir haben jetzt aus Küchenmöbeln von uns einen Bartschrank planen lassen.

00:28:42: Das nix dran!

00:28:43: Das ist überhaupt keinen ... und das ist halt so.

00:28:45: machtes mehr Sinn einmal vielleicht ein bisschen etwas auszugeben für Möbel oder fünf Mal günstige Möbel zu kaufen weil du eher öfter austauschen musst.

00:28:57: Ja absolut.

00:28:57: also gerade wenn man das Geld hat.

00:29:00: Bei unseren Bartmöbeln ist tatsächlich genau das gleiche.

00:29:03: Weil, als wir in unsere erste Wohnung gezogen hatten ... Da hat mir noch nicht viel Geld.

00:29:07: Ich hab noch studiert.

00:29:08: Ja klar!

00:29:08: Da haben wir dann bei Poco, heißt es so?

00:29:11: Die Sachen gekauft?

00:29:12: Ja, Poco.

00:29:13: Und da hast du halt für ein komplettes Barzett mit einem Unterschrank und zwei Schränken daneben ihm wie zweieinhalb Euro bezahlt oder so.

00:29:22: Aber ja, klar, das blättert auch irgendwo ab.

00:29:25: Oder das Holz, das merkst du, Diese Tür, die lauert dann so ein bisschen.

00:29:30: Im Gegensatz zu meinen Eltern zum Beispiel.

00:29:31: Die haben richtig krass hochwertige Möbel.

00:29:34: Ich bin alleine nicht im Abstellraum.

00:29:36: Haben die irgendwie ... keine Ahnung, so einen Abstellschrank für achthundert Euro oder so?

00:29:41: Wenn du dieses Holz anfasst, das fühlt sich ... ich glaub sogar vom Schreiner aus dem Dorf machen lassen.

00:29:47: Das ist super!

00:29:48: Und das sind so kranke ... Also das sind So-Welten unterführt.

00:29:52: Das kann man nicht glauben, ja.

00:29:54: Ja, und die werden auch lange was davon haben.

00:29:56: Also vom Schreiner so angefertigte Sachen besser geht es ja gar nicht.

00:30:00: Das ist wirklich so... Und natürlich wird auch niemand verurteilt der irgendwie sagt ich habe kein Geld für solche Möbeln.

00:30:07: das ist natürlich vollkommen berechtigt.

00:30:09: aber es gibt auf viele junge Leute mittlerweile die sagen oh ich spare auf was gescheites und dann hab' ich das halt einmal.

00:30:17: Dann kann ich mir den Stoff draufziehen den ich will ... dann muss ich nicht, ähm... Ich weiß gar nicht wie es bei IKEA ist.

00:30:23: Hat man da auch eine Stoffeauswahl?

00:30:24: Wenn du da ein Sofa kaufst,... ... hast du schon mal bei IKEA

00:30:27: ein Sofar gekauft?

00:30:27: Nee, ich weiß es nicht!

00:30:29: Ja

00:30:29: okay.

00:30:30: Also bei uns kannst ja wirklich alles aussuchen.

00:30:32: Du kannst dir Armlehne aussuchen und kannst den Stoffaussuch in die Füße... Ähm also von vorne bis hinten und das ist glaube ich auch sowas was unsere Möbel einfach besonders macht beim Planungsprogramme wo du dann in TrID dein geplantes Sofa im Endeffekt schonmal sehen kannst.

00:30:47: So kannst ihr dann vorstellen wie's ausseht.

00:30:49: Genauso ist es bei Kleiderschränken oder Wohnwänden.

00:30:53: Die werden alle digital geplant und dann kannst du von allen Seiten sehen, wie sieht dieses Möbelstück aus sogar in deinem eigenen Raum?

00:31:00: Also du kannst deinen Raum dir nachstellen lassen mit Fenstern, mit Türen, so wie's halt angeordnet is'.

00:31:07: Und das ist auch sowas was viele Kunden überzeugt.

00:31:10: Das ist wirklich eine tolle Sache.

00:31:12: also da sind wir immer dran das zu optimieren.

00:31:15: Wir waren gerade vor sechs Monaten auf einer Messe wo sie vorgestellt haben für Küchen so VR-Brillen, quasi für die Küchenplanungsprogramme.

00:31:27: Dann kannst du

00:31:28: vorne in dein Haus reingehen.

00:31:29: Jetzt ist diese VR Brille auf da wird dieser ganze Grundriss einmal übertragen in das Programm und der Küchenplanner plant dir deine Küche und dann kannst du da durchlaufen.

00:31:38: Du kannst mit der VR Brilla die Schränke aufmachen, du kannst den Wasserhahn auftrehen.

00:31:43: also du kannst das alles wirklich im Detail und das ist natürlich auch sowas.

00:31:46: Das

00:31:46: geil!

00:31:47: Das ist richtig geil.

00:31:48: Also ich vertrag's nicht, mir wird von vor Aprilen grundsätzlich schlecht.

00:31:52: aber viele Kunden also von meinem Bruder ein bekannter die haben auch einen Küchenstudio und die haben das schon dieses Programm mit den vor Apriln.

00:32:02: und er sagt viele Kunden für dies dass ein Verkaufsargument weil sie sagen Ich kann mir das gar nicht vorstellen wie sowas wirklich dann im Endeffekt in dem Raum wirkt und damit fällt es den Leuten leichter Ja

00:32:17: krass, das kann man mittlerweile auch ein bisschen irgendwie mit der KI machen oder so.

00:32:22: Kann mir selber wahrscheinlich auch etwas machen?

00:32:23: Ein bisschen

00:32:24: ja... Aber wie würdest du sagen hat sich die Kunde an sich oder die Kaufentscheidung in den letzten Jahren geändert?

00:32:32: also was ist in der heutigen Zeit vielleicht Kunden wichtig Was damals gar nicht eine große Rolle gespielt hat?

00:32:40: Also ich würde mal sagen grundsätzlich sind alle Kunden total unterschiedlich Viele haben wirklich verschiedene Ansprüche, aber ich glaube das was im Endeffekt wirklich immer wichtig ist der Preis.

00:32:51: Also dass es auch so unsere Erfahrung, dass im Möbelhandel natürlich auch viel gehandelt wird am Preis und das ist auch letzten Endes für viele die Kaufentscheidung.

00:33:02: also du musst wirklich viel ein bisschen drehen und machen, dass das dann alles so passt.

00:33:08: Viele Leute wollen auch das ordentlich beraten werden.

00:33:11: da legen auch viele heute noch Wert drauf In unserer Generation vielleicht nicht unbedingt, aber ich sage mal so die ältere Generation den ist das total wichtig dass da immer noch eine gute Beratung.

00:33:23: Da ist wo die auch sagen das haben in anderen Häusern so nicht gehabt wie bei euch.

00:33:28: also wir machen es ja auch so Dass unsere Verkäufer die Kunden nicht einfach ansprechen.

00:33:34: Also die werden denen wird gesagt wen sie ansprechen dürfen und machen die auch und das wissen sie auch zu schätzen.

00:33:42: Also inwiefern wird ihnen das gesagt?

00:33:44: Vorne über einen Empfang, also wenn die Kunden bei uns quasi reinkommen dann wird den Verkäufern gesagt hier bei dem Kunden kannst du mal schauen Und wir möchten einfach nicht dass unsere Verkäuer weil sie auf Provision arbeiten natürlich auch einen gewissen Druck haben irgendwie jeden Kunden ansprechen zu müssen und Dass der Kunde dann fünf Leute hat.

00:34:09: Ich finde das in Geschäften persönlich das Schlimmste, was es gibt.

00:34:12: Wenn ich in irgendeinem Geschäft bin und werde von fünf oder sechs Verkäufern angequatscht, dann gehe ich wieder

00:34:16: raus.".

00:34:17: Und die haben die ganze Zeit zu

00:34:19: beobachten?

00:34:20: Ja genau!

00:34:21: Unsere Verkäufer sprechen die Kunden einmal an und wenn der Kunde sagt hier, ich möchte mich gerade nur umgucken, dann bleibt er irgendwo in der Nähe falls Fragen da sind aber der Künde wird nicht noch mal angesprochen irgendwann vielleicht nach einer halben Stunde nochmal Da wird kein Druck gemacht oder irgendwas, weil das ist für den Kunden schön und für den Verkäufer auch.

00:34:40: Weil wenn der Verkäuer im Gespräch mit einem Kunden ist und sagt hier ich hol mal kurz ein Kaffee.

00:34:44: So ist es ja in anderen Häusern.

00:34:45: Das ist das was unsere Verkäufers uns wieder spiegeln.

00:34:48: Dann dreht er sich rum, holt einen Kaffe und dann zu plötzlichen anderer Verkäucher mit deinem Kunden da in der Zeit wo du den Kaffey geholt hast?

00:34:55: Ja!

00:34:55: Es ist dann so ein großes Nest irgendwie, wo alle natürlich versuchen da so ein bisschen etwas rauszuholen Und das wollen wir nicht.

00:35:04: Für die Verkäufer und auch für die Kunden nicht.

00:35:07: Ich weiß, dass dieses Konzept viele Häuser von uns nachgemacht haben, die es dann gesehen haben.

00:35:13: Viele Möbelkollegen haben gesagt, das ist ganz toll!

00:35:16: Das ist die Lösung.

00:35:17: Aber du brauchst jemanden, der dauerhaft damit empfangen ist und das Ganze dauerhaft betreut...

00:35:23: Wie entscheidet der Empfang, wer jetzt angesprochen werden soll?

00:35:27: Wir haben vorn am Empfang eine Liste, die quasi einfach von oben nach unten funktioniert, wo aber auch natürlich so ein bisschen geguckt wird.

00:35:35: Okay, vielleicht jetzt nicht der Verkäufer, der zu einem Sechzig Jahre alt ist ja das Pärchen, dass gerade achtzehn geworden ist anspricht, sondern dass dann jemand Jüngeres vielleicht doch zu den Jüngeren hingeht, aber dass auch jeder dran kommt weil natürlich die Verkäuer wenn jetzt einer dreimal dran war und der andere noch gar nicht, denn sagen die auch irgendwann hier was ist los?

00:35:54: Ich will auch mal!

00:35:56: Also da muss man schon... Und da muss ich auch sagen hat es der Empfänger nicht immer so leicht dass das alles so passt, dass sich dann jeder wirklich gleich behandelt fühlt.

00:36:05: Weil natürlich hat vielleicht auch mal einer zwei Kunden die nichts wollten und der nächste hat schon dreimal verkauft.

00:36:12: Das ist halt ... Das ist gar nicht so einfach!

00:36:15: Also ich mach ja immer noch einen kleinen Anteil im Fang im Laden eigentlich nur nach zweimal die Woche für vier Stunden aber... Ich seh es ja dann auch selber, es ist nicht immer so leicht.

00:36:30: Jeder Verkäufer kann eigentlich zu jedem Thema bei euch dann beraten.

00:36:34: Ja,

00:36:36: also die Küchenberater sind wirklich nur rein für Küchen.

00:36:38: Die machen nichts anderes und die anderen neuen Verkäufen machen wirklich nur die Freifläche.

00:36:44: Also das heißt Schlafzimmer, Wohnzimmer S-Zimmer alles andere.

00:36:50: Und wir haben einen der kann beides.

00:36:52: Der macht Küche und macht den Wohnbereich Das ist natürlich praktisch für Kunden ein ganzes Konzept haben.

00:36:59: Dann hast du wirklich einen Verkäufer für alles.

00:37:02: Also der macht beides.

00:37:04: Okay, ja.

00:37:05: Ja, spannend wie viele Sachen habt ihr dann so bei euch?

00:37:07: Also dass man so größtentechnisch mal... also ich selber das... Ich sag mal vorstellen kann, wie viele Möbel habt ihr bei euch so rumstehen?

00:37:16: Also wenn ich bei euch reinkomme?

00:37:17: Ja.

00:37:18: So ungefähr.

00:37:19: Schwierig

00:37:19: zu sagen.

00:37:19: Also ich würde mal sagen Polster-Garniturn ist unser Steckenpferd.

00:37:22: Das ist eigentlich das was wir am meisten verkaufen und womit wir am Meisten machen Und die stehen auch im ganzen Haus verteilt.

00:37:32: Ich würde mir schätzen, hundertzwanzig, hundertreißig Polster-Garnituren

00:37:36: kommt hin.

00:37:37: Also Sofas?

00:37:38: Couches?

00:37:41: Sessel?

00:37:41: Zwei Sitzersessel sind nochmal extra.

00:37:44: Würde ich mal schätzen so vierzig vielleicht, vierzig, fünfzig Sessel.

00:37:48: Schlafzimmer haben wir so richtige eigene Kurchen für mit Betten, Kleiderschränken und die werden immer aktualisiert und immer ausgetauscht weil das auch so... Ja, so ein Trend-Thema ist irgendwie ne.

00:38:02: Moments sind ja so Trendfarben total so dunkelgrün und sowas.

00:38:06: Und das ist grad bei den Schlafzimmern tatsächlich einen riesen Thema.

00:38:10: also wir planen jetzt auch die Kleiderschränke in Farbe.

00:38:13: Das ist auch so was was gerade total kommt.

00:38:16: Also wir haben jetzt eine Kuhche mit einem blauen Kleiderschrank, einer mit dem grünen und sieht so geil aus.

00:38:22: es wirklich total klasse!

00:38:24: Und Panäle Holz.

00:38:26: Man muss ja immer so ein bisschen auch mit dem Trend gehen Und dann wird halt das eine abverkauft und das nächste kommt rein.

00:38:32: Wie

00:38:32: wichtig sind denn bei euch Trends, also generell?

00:38:34: Sehr wichtig!

00:38:36: Das ist halt das was wir so auf Messen auch mitnehmen.

00:38:38: Also dass was Neuerungen, das was immer funktioniert, Hölzer... Was ihr hier auch habt zum Nussbaum.

00:38:47: Das ist sowas, das lieben die Leute.

00:38:49: Das geht immer.

00:38:50: Panäle ist meiner Meinung nach aus ein bisschen Trendssache.

00:38:54: Das würde sich jetzt noch ein paar Jahre halten und dann kommt wahrscheinlich wieder das nächste Was dann irgendwie ein Thema ist.

00:39:00: Und auch Farbe, das ist auch so trendabhängig.

00:39:03: Es gibt mittlerweile Leute die planen Küchen in grün und blau.

00:39:08: Ich mal sage wird ich mich gar nicht trauen weil ich glaube dass das so in fünf sechs Jahren hast du dich daran satt gesehen im Handel und auch als Kunde da bin ich mir ganz sicher.

00:39:18: Wir haben jetzt erst eine Küche verkauft.

00:39:20: Die war wirklich geil.

00:39:21: Da sind wir selber mal hingefahren um zu gucken.

00:39:24: Die war rosa

00:39:25: Also rosa

00:39:28: Die ganzen Schränkeroser und oben die Hänge-Schränke, dunkelgrün.

00:39:33: Und die Griffe gold.

00:39:35: Waschbeckengold ...

00:39:36: Kann ich mir gar nicht vorstellen?

00:39:37: Nee, es sah auch ganz anders aus.

00:39:39: Aber in dieses Haus hat das so gut reingepasst.

00:39:41: Das war ein Bauernhaus, eine Landhausküche.

00:39:45: Und dann in Farbe sah total klasse aus.

00:39:48: Wir haben einen geilen Job.

00:39:51: Wir machen so schöne Sachen, die überhaupt nicht möglich sind.

00:39:55: Weil du kannst ja auch ... Nicht immer und nicht jedes Möbelhaus kann das, dass du auch die Innenschränke in Farbe machen kannst.

00:40:01: Weil viele Leute das ja gar nicht wollen.

00:40:03: Das ist eigentlich kein Thema.

00:40:04: für so eine Küche war es jetzt notwendig.

00:40:07: Dass die Innenschränke dann wirklich der Korpus...das ist alles gleich!

00:40:11: Und das ist sowas wo wir dann sagen, ey, das ist...wir haben wirklich so einen schönen Job und so ne tolle Branche.

00:40:18: Die Frau stand da, die war glücklich.

00:40:20: Und das is' dann sowas, wo wir uns echt drüber freuen.

00:40:23: Das ist schön.

00:40:24: Aber wie entsteht denn so ein Trend?

00:40:25: Du hast gerade schon gesagt, das viel auf Messen ... Wie oft seid ihr da aufmessen?

00:40:29: Gibt's dann große Möbelmessen, die weltbegrenzend

00:40:31: oder ... Einmal im Jahr in November ist in Leipzig eine große Messe.

00:40:36: Da fahren wir eigentlich jedes Jahr hin alle zusammen.

00:40:39: Dann ist jetzt Ende April in Mainland Möbelmesse.

00:40:42: Da fährt mein Bruder alleine hin und dann sind immer mal noch kleinere Messen übers Jahr verteilt, wo wir aber gar nicht groß unbedingt gucken müssen.

00:40:51: Aber die Messe in Leipzig ist immer ein großes Thema.

00:40:55: Und in Mainland, das macht mein Bruder jetzt das erste Mal alleine letztes Jahr, also mit meinem Vater zusammen da gewesen ... Da sind auch viele Hersteller gar nicht, die wir haben.

00:41:03: Also eigentlich ist es für uns in Mainlands gar nicht so das große Thema.

00:41:07: Da geht's wirklich nur um diese Trends.

00:41:09: So was gibt's eigentlich?

00:41:10: Wie kommt das aus Italien über den Trend?

00:41:13: Es ist ja bei der klassischen Herrenmode zum Beispiel auch so.

00:41:16: Kommt ihr auch mal alles aus Italie?

00:41:17: Ja!

00:41:18: Kann ich denn nicht sagen, woran das liegt?

00:41:20: Keine

00:41:20: Ahnung... Vielleicht sind das die Trendsetter.

00:41:24: Nee, aber das ist wirklich interessant!

00:41:26: Also ich weiß noch nicht woher so Trends kommen?

00:41:28: Ob das heute auch viel mit Influencer, Instagram, Facebook... Mit den ganzen sozialen Mädchen irgendwie was zu tun hat.

00:41:38: Einer fängt an und macht irgendwas und der nächste sagt Boah geil Das hab ich bei dem und dem gesehen.

00:41:43: Irgendwann brechen die Sachen total aus.

00:41:45: Dann geht's viral, ja?

00:41:47: Manche Trends versteht man nicht ...

00:41:49: Ja, nee.

00:41:49: Absolut

00:41:50: nicht!

00:41:50: Wie Sixthelven.

00:41:52: Nee, das ist

00:41:53: wie so ... Manche Dinge muss man auch Gott sei Dank nicht verstehen.

00:41:57: Aber es ist schon interessant, ja.

00:42:00: Also wirklich ein cooles Thema.

00:42:03: Gibt's aktuell einen Trend wo du sagst, kann ich gar nicht verstehen?

00:42:07: Du hast gerade gesagt, Chort aber da ist ... Was war selber in

00:42:10: der Ruhmstimme?

00:42:11: Kort finde ich total geil, weil meine Mutter sagt auch immer das war so was.

00:42:14: Das haben wir damals in unserer Jugend, war Kort irgendwie und dann zu den Neunzigern, zwei Tausenden ist da wieder gesagt oh Gott!

00:42:21: Das ist ja so veraltet alles.

00:42:24: Das wollte keiner mehr.

00:42:25: und jetzt kommt es alles wieder.

00:42:28: Aber es gibt Trends die sind für mich eine Katastrophe.

00:42:31: Gold.

00:42:33: Das ist auch so was gut, aber das ist auch total Geschmackssache.

00:42:36: Ob man das toll findet oder nicht?

00:42:38: Aber Gold ist halt auch ein Riesenthema.

00:42:40: Goldene Füße, goldene Griffe sind auch so Sachen ... Naja, manche mögen's und manche finden es furchtbar.

00:42:48: Ich find's furchтbar, alles Geschmacksache!

00:42:50: Da komm ich immer drauf an wie der Rest der Wohnung bei uns zum Beispiel sehr viel weiß-silber.

00:42:58: Aber jetzt würde zum Beispiel meine Verlobte sagen, sie will mehr Gold.

00:43:02: Ja.

00:43:04: Schrecklich!

00:43:05: Das ist total Geschmackssache und das ist auch völlig okay.

00:43:08: also ich habe jetzt mal meinen Lebensgefährter hat jetzt mal gesagt der hatte Urlaub den einen Tag über Stunden abgebaut und dann hatte einer von unseren Ponteuren abends angerufen und sagt hier Jana Ich bin krank ich kann nicht ich kann morgen nicht kommen.

00:43:22: Dann sagte er dann so ganz spontan Oh weißt du was?

00:43:25: Ich fahr morgen mal mit.

00:43:27: Und dann haben wir das so geklärt, so versicherungstechnisch natürlich dass es passt.

00:43:30: Weil ist ja auch immer so eine.

00:43:32: und dann ist er mitgefahren und war mit unserem Ingo einen von unseren Monteuren den Tag unterwegs.

00:43:39: Der kam wieder den Abend.

00:43:41: ich habe den glaube ich noch nie so glücklich gesehen.

00:43:43: der hat gesagt so jetzt hab ich das mal gesehen was dann im Endeffekt aus dieser Planung auf Papier was die Monteure auch dabei haben wie das dann im endeffekt aussieht wenn's da steht Geil!

00:43:55: Du kommst da rein.

00:43:56: Die Leute sind total glücklich, die kriegen ihre neuen Möbel.

00:43:59: Da haben sie sich darauf gefreut und vorbereitet.

00:44:02: Das war kein Schnellkauf, keiner kauft bei uns schnell.

00:44:05: Das sind wirklich Sachen wo dann irgendwie auch irgendwas dahinter steckt.

00:44:09: Wo die Leute sich darüber Gedanken gemacht haben... Und ich fand das so schön wie Eidern abends verstanden und sagte... Das ist so geil!

00:44:16: Also das ist so toll dabei den Leuten mal in die Häuser reinzugehen und sich das mal anzugucken.

00:44:20: Wie sieht es dann im Endeffekt aus?

00:44:21: Weil das ist der letzte Schritt.

00:44:23: Er arbeitet bei der Bank normalerweise auch.

00:44:27: Und er sagt dann immer, natürlich das ist wichtig und sowas.

00:44:30: aber ich sehe nicht was ich am Ende vom Tag gemacht habe.

00:44:34: So jemand bei euch im Müggelmontör, der ist der letzte Schritt, der sieht was da im Endeffekt rausgekommen ist und war da total hell aufgegeistert von...und ich fand es total schön dass das so mitkriegt Wenn noch mal jemand ausfällt, ich hab Urlaub.

00:44:50: Ich komm wieder mit.

00:44:50: Das hat so'n Spaß gemacht!

00:44:53: Und das ist wirklich ... Wo wir dann auch sagen, okay, wir machen einiges richtig.

00:44:56: Es ist eine tolle Branche, ein wahnsinniger Zusammenhalt.

00:45:00: Also das muss man auch sagen... Wir gehören da in einem Möbelverband an der EMV, der Europäische Möbelverbund wo ganz viele Häuser in der Umgebung auch mit drin sind und Wir arbeiten alle zusammen, man tauscht sich aus.

00:45:16: Also es ist nicht so dieses Konkurrenz wie man sich das vorstellt sondern man trifft sich auf den Messen und unterhält sich.

00:45:22: ich weiß nicht ob du den Möbel Jäger kennst in Göttingen?

00:45:26: Das ist zum Beispiel auch ein ihrem V-Haus der Berndjäger, der Chef und seine Frau die Gül sie sehen wir auf dem Messen immer wieder da wird sich gedrückt dann wird sich unterhalten.

00:45:36: Wie läuft denn das bei euch?

00:45:37: Die haben auch ähnliche Produkte.

00:45:41: könnt ihr uns Dana-Tipps geben, wir geben den Tipp und das ist schön.

00:45:44: Das ist eine tolle Branche!

00:45:46: Die Vertreter, die da ihre Möbel vorstellen von den verschiedenen Herstellern, die siehst du immer wieder auf den Messen sind immer die gleichen Leute.

00:45:56: man isst abends zusammen.

00:45:57: es ist einfach ein schöner Zusammenhalt.

00:46:00: also es ist wirklich ne tolle branche.

00:46:03: ja schön dass du da so von Schwärm.

00:46:06: Ich bin jedes Mal wieder begeistert, auch wenn mein Papa sagt ich fahre auf die Messe.

00:46:11: Weil du siehst die Leute mal, du kannst dich da austauschen und so was.

00:46:14: Und wir haben einen den sehen wir auch immer.

00:46:17: der ist auch wirklich interessant.

00:46:20: Der ist über neunzig.

00:46:22: Er hat früher ein Möbelhaus

00:46:23: gehabt.

00:46:25: Mein Papa und er mögen sich total.

00:46:27: Die gehen dann immer abends noch essen und tauschen sich aus.

00:46:29: Und das ist einer, der kommt da auch nicht mehr raus.

00:46:32: Der sagt ich bin jetzt über neunzig, der ist trotzdem auf jeder Messe anwesend, er ist trotzdem täglich in seinem Haus und guckt dass alles funktioniert.

00:46:41: Er sagt Ich lieb das einfach!

00:46:43: Der Möbelhandel ist mein Leben und ich will da gar nicht mehr aufhören.

00:46:47: Deswegen wenn wir den sehen auf den Messen dann sind wir immer schon so schön, der is ja immer noch da.

00:46:52: Ja,

00:46:53: der wird gar ned mehr aufklaut heißt er.

00:46:55: Der ist total klasse.

00:46:58: Also das ist wirklich was, wofür man glaube ich aber auch so ein bisschen brennen muss.

00:47:02: Sonst kann das nicht funktionieren.

00:47:07: Was ja gar nicht brennt sind Wasserbetten?

00:47:09: Nein.

00:47:09: Zum Beispiel... Gar nicht!

00:47:12: Wasserbeten wir haben nicht eins.

00:47:14: Nee, gar nicht mehr.

00:47:15: Das kommt einfach kein Thema mehr.

00:47:18: also wenn man sich allein den Aufwand mal anguckt.

00:47:20: jetzt hat ein Grunde bei mir angerufen und gesagt ah vorhin Ich habe ein Wasserbett, ich kriege jetzt bald mein neues Bett von euch.

00:47:27: Was mache ich denn jetzt damit?

00:47:29: Da sind wir dann den nächsten Tag mit einer Pumpe.

00:47:32: Die hatten uns bei meiner Firma in Friedendorf geliehen bei der Schreinerei weil sowas haben wir gar nicht mehr.

00:47:37: Wir sind zu diesem Kunden hin und haben dem geholfen das Wasserbette auszupumpen.

00:47:42: einfach dieser ganze Aufwand, der dahinter steckt.

00:47:45: Der hat auch gesagt ne keine Lust mehr drauf also das macht auch keinen Spaß.

00:47:51: Also der Trend ist auch wirklich konzent gestorben.

00:47:53: Ist

00:47:53: vorbei, wir haben nicht eins mehr!

00:47:55: Das was jetzt total Thema ist in Boxspringbetten... ...ist auch nicht meine Welt.

00:48:00: Ich bin Fan von Polster-Bett Ganz klassisch mit Matratzen und Lattenrost.

00:48:06: Aber viele mit diesen Boxspring Betten sind ein totales Thema.

00:48:11: Wir haben fast nur noch

00:48:11: Boxspring-Betten.

00:48:12: Ja wow Und kannst du schon einschätzen welche Trends sobald vielleicht kommen werden?

00:48:19: Schwierig immer mehr jetzt auch zur Farbe gegriffen wird.

00:48:24: Da bin ich mir sicher, weil das ist so was, was man auf den Messen und so immer beobachtet.

00:48:29: Alles wird irgendwie mit Farbe gemacht.

00:48:32: Und ich finde es total toll!

00:48:34: Also auch Betten dann in Rot, in Prosa... also ich glaube, dass Farbe ein großes Thema wird zukünftig und dass auch das Leder immer weniger wird.

00:48:45: Dann bin ich auch von überzeugt, weil fast alles nur noch mit Stoff gemacht wird.

00:48:52: Ja, wahrscheinlich auch so einen ethischen Aspekt.

00:48:55: Wahrscheinlich auch bei vielen Kunden mittlerweile oder?

00:48:57: Ich will gar kein echt Leder mehr haben.

00:48:59: Das ist vielleicht dieses Veganer was immer mehr

00:49:03: kommt und

00:49:05: Tierschutz und Nachhaltigkeit und da ist das auch Thema.

00:49:10: also ich gehe mal davon aus dass das mit dem Leder auch irgendwie vom Gefühl her weniger wird mit der Zeit.

00:49:16: Ja ja das kann ich mir auch gut vorstellen.

00:49:19: Jana du bist jetzt auch mit deinem Bruder So ein bisschen im Generationswechsel kann man so sagen, was mich vielleicht noch interessieren würde.

00:49:28: Stand jetzt wie euer Möbelhaus aufgestellt ist zu ich sage mal so in fünf bis vielleicht fünfzehn Jahren.

00:49:36: Das denkst du wird für euch einfach auch wichtig sein, auf welche Sachen ihr Wert legen müsst.

00:49:43: Gerade jetzt vielleicht auch im Bereich der KI wo die Vergleichbarkeit noch mehr kommt.

00:49:47: Ist da so eine Einschätzung?

00:49:51: Also ich glaube nicht so richtig an diese KI, weil es tatsächlich... also ich glaube schon dass einem das in vielen Bereichen wirklich weiterhelfen kann.

00:50:01: Aber ja bei uns, ich kann mir nicht vorstellen vielleicht ist das auch als gerade ein bisschen kommend aber dass uns das mit den Werbungen und sowas wir haben das ja zwischenzeitlich schon mal versucht so Werbung und sowass mit KI zu machen.

00:50:16: Aber ich finde einfach im Moment, so wie es jetzt ist.

00:50:18: Du siehst das einfach und du musst es immer kennzeichnen.

00:50:21: Und es ist viel schöner wenn du's irgendwie selber ein bisschen machst.

00:50:25: also Ich glaube aber dass uns in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren Ich glaube, dass mein Bruder und ich auch auf andere Dinge ein bisschen wert legen die unsere Generation vielleicht ein bisschen mitbringt was der älteren generation auch so ein bisschen fehlt.

00:50:43: Also Keine Frage.

00:50:45: Mein Vater, seine Schwester ... Die haben das alles jahrelang so erfolgreich gemacht und das auch zurecht.

00:50:52: Aber ich glaub, dass manche Dinge einfach so ein bisschen veraltet sind wie die das machen.

00:50:58: also es fängt schon an beim Sie.

00:51:00: Das ist so was für mein Bruder und mich ist das gar kein Thema.

00:51:03: Also mein Vater und seine Schweste lassen sich nach wie vor sitzen Und siezen auch die Kollegen.

00:51:10: Achso auch untereinander?

00:51:13: Kollegen, die schon seit dreißig Jahren bei uns sind.

00:51:15: Das ist für mich so irgendwie... Für mich war das von Anfang an klar, während gestern hat ein neuer Kollege bei uns angefangen im Verkauf.

00:51:23: Dann habe ich gleich gesagt Ich bin Jana!

00:51:25: Für uns ist es irgendwie wir sind eine andere Generation.

00:51:28: Das sind so Sachen, die werden sich verändern und generell das Miteinander auch mit unseren Angestellten.

00:51:36: Ich finde dass man die in viele Dinge viel mehr mit einbeziehen muss Weil die sind die, die täglich auf der Freibläche rumlaufen.

00:51:44: Und als Geschäftsleitung sitzt dann zusammen und du machst Pläne.

00:51:47: wie könnten wir das machen?

00:51:48: Wie können wir das tun?

00:51:49: Du planst das ganze organisatorische.

00:51:52: also ich glaube dass wir viel mehr mit denen zusammenarbeiten werden als das vielleicht die Generation vor uns gemacht hat weil da wird viel auch noch so verheimlicht und erst mal so dann gesagt wenn es halt so ist.

00:52:06: ja und das sind so Sachen die finde ich in der heutigen Zeit.

00:52:10: Also ich finde, das sind die, die den ganzen Tag draußen sind.

00:52:14: Die sehen was guckt sich der Kunde an?

00:52:17: Die sehen viel mehr als wir vielleicht sehen und ich find es auch richtig, die vielmehr mit einzubeziehen.

00:52:23: Ich glaube, dass wird sowas, was wir ja auch verändern werden in der Zukunft auf jeden Fall.

00:52:30: Das sind so kleine Aspekte.

00:52:32: Ja viele Mitarbeiter einbeziehen finde ich einen cooler Punkt weil wir merken das oft immer wieder wenn wir dann zum Beispiel irgendwelche Workshops oder Meetings haben Die Geschäftsleitung.

00:52:41: Ja, und ... ja, hört's dann immer super an?

00:52:45: Und ein paar Wochen später, ein paar Monate spricht man mit den Leuten, also den normalen Mitarbeitern, die es tagtäglich umsetzen.

00:52:53: Dann kommt Sachen raus so, nee, so läuft das gar nicht bei uns ab.

00:52:56: Ganz andere Sachen sind wichtig, dass einfach die Geschäftsführung gar nicht auf dem Schirm hatte, weil sie aus einer anderen Brille berücksichtigt.

00:53:04: Das ist ganz wichtig, weil die Mitarbeiter meistens viel näher dran sind tatsächlichen Kunden und an den tatsächlichen Problem?

00:53:12: Ja,

00:53:13: finde ich auch.

00:53:13: Und gerade wenn Leute neu angefangen haben das Thema hatten wir erst gestern Ich finde dass es so viel wert weil man ist ja nach so vielen Jahren Wir jetzt vielleicht noch nicht aber auch so mein Vater und meine Tante die sind so Man ist ja auch so stallblind nach soviel Jahren.

00:53:29: Ja wir haben das schon immer so gemacht und das hat gut funktioniert.

00:53:31: Warum sollen wir das verändern?

00:53:34: Aber ich glaube dass das auch viel mit der Digitalisierung sich so viel verändern wird.

00:53:39: Ich habe mir das ja jetzt selber gemerkt, so Werbung machen mit Printmedien ist kaum noch ein Thema.

00:53:45: Also wir machen jetzt viel mehr online über Anzeigen, über Instagram und über Facebook und haben gerade einen eingestellt für Social Media weil das vorher auch Papas kleinste Schwester, jüngstkleinste Jüngste-Schwester gemacht hat die mit dem Laden ist mit der Werbung halt zusammen Und die ist ja auch selber Mitte fünftig.

00:54:05: Die sagt auch ich es ist einfach eine andere Welt.

00:54:09: Und da haben wir jetzt einen eingestellt, wo wir dann auch gesagt haben Wir müssen das ganz anders machen.

00:54:13: Da nackte Sofa zu fotografieren die Leute sehen das nicht so wie wir das sehen.

00:54:18: Die sehen da irgendein Sofa und viel mehr Menschen mit drauf und so ein bisschen irgendwie... Das sind alles Sachen, die werden sich noch verändern.

00:54:26: Da bin ich mir sicher

00:54:27: also... Also wir wollen jetzt mehr auch richtig Content machen?

00:54:30: Ja!

00:54:30: Wir wollen vielmehr mit Digitalisierung und vielmeher auch eine Reichweite nutzen.

00:54:35: deswegen war das hier mit dem Podcast eigentlich eine ganz gute Sache.

00:54:39: Auch so für uns, weil es ist ja auch die Zukunft, also absolut.

00:54:45: Ja!

00:54:45: Also das ist ein cooler Startschuss.

00:54:46: Also lohnt sich dann auf jeden Fall mal euren Account anzuschauen und den dann auch weiter zu verfolgen um zu sehen was da in Zukunft dann gezaubert wird.

00:54:56: Ihr dürft

00:54:57: gerne folgen.

00:54:59: Mega!

00:54:59: Cool!

00:54:59: Ich würde sagen, das war ein cooles Gespräch.

00:55:03: Danke erst mal für deine ... Ja, ein Blicke vom Unternehmen.

00:55:07: Und auch generell mal so von den Drenns was so ansteht und generell wie das alles so abläuft.

00:55:13: Dann würde ich sagen, dass man die auf jeden Fall immer bei Instagram folgen sollte?

00:55:19: Ja

00:55:19: bitte!

00:55:20: Die Reise weiterhin zu verfolgen.

00:55:25: Wer jetzt aktiv vielleicht neue Möbel sucht oder sich einfach mal beschnuppern lassen möchte, auf jeden fall dann in Frillendorf...

00:55:32: Ja bitte,

00:55:33: alle herzlich willkommen!

00:55:34: Und ihr kriegt auch ein Kaffee, wenn ihr da nehmt.

00:55:36: Nächstes Mal kommt trinken wir mal bei uns einen Kaffees.

00:55:39: Ja sehr gerne!

00:55:40: Mega cool Jana.

00:55:41: dann bis zum nächsten Mal.

00:55:42: Bis

00:55:42: zum nächsten mal danke.

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