Yacht-Unternehmer Simon Möbus (#28)
Shownotes
Heute zu Gast: Simon Möbus von der Ocean Yachting GmbH mit Sitz in Düsseldorf.
Die Leidenschaft für Boote und Yachten begleitet Simon schon seit seiner Kindheit. Früher besuchte er gemeinsam mit seinem Vater die boot Düsseldorf – heute steht er dort selbst als Aussteller und präsentiert mit seinem Team unter anderem die zweitgrößte Yacht der gesamten Messe.
Doch der Weg dorthin war alles andere als selbstverständlich. Schon früh hatte Simon den Traum, in der Yachtbranche Fuß zu fassen – und wurde dafür nicht selten belächelt. Gerade als junger Unternehmer musste er sich seinen Platz in einer Branche erarbeiten, in der ein Geschäftsführer mit gerade einmal 28 Jahren alles andere als gewöhnlich ist.
Simon berichtet von Rückschlägen, Klinkenputzen und harten Learnings, aber auch davon, welche Rolle Mentoren auf seinem Weg gespielt haben und warum genau diese Erfahrungen entscheidend für seine heutige Entwicklung waren.
Heute ist Simon Geschäftsführer der Ocean Yachting GmbH. Das Unternehmen steht für exklusive Boote und Yachten „made in Italy“ und ist als Generalimporteur von Cranchi der Ansprechpartner für die italienische Traditionsmarke auf dem deutschen Markt.
Im Podcast gibt Simon einen tiefen Einblick in eine Branche, über die viele Menschen eine ganz bestimmte Vorstellung haben. „Champagner, Austern und Yachten“ – klingt nach dem klassischen Alltag im Yachtbusiness, hat mit Simons Realität allerdings wenig zu tun.
Wie funktioniert das Geschäft mit hochwertigen Yachten wirklich? Was macht die Branche besonders? Welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Und was braucht es, um sich als junger Unternehmer darin zu behaupten?
Und ganz nebenbei schließt sich in dieser Folge auch ein kleiner Kreis: Simon und Max haben gemeinsam Abitur gemacht und sich anschließend über zehn Jahre nicht gesehen – bis zum Wiedersehen im Podcast.
Eine Folge über große Ziele, Durchhaltevermögen, Unternehmertum und einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Yachtbranche.
Viel Spaß bei dieser Folge von Business Backstage! 🚀
Simon & die Ocean Yachting GmbH ⬇️ ► Instagram: https://www.instagram.com/ocean.yachting/ ► Webseite: https://ocean-yachting.de/ ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simon-m%C3%B6bus-a297ab197/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und das kann ich an jeden da draußen nur mitgeben.
00:00:03: Tut das, was ihr liebt?
00:00:04: Man muss wahnsinnig lange arbeiten und von daher dann lieber das Arbeiten, was einem wirklich Spaß macht.
00:00:09: Mein schnellsten Verkauf habe ich in circa vierundzwanzig Stunden abgewickelt.
00:00:12: Hat relativ schnell die Verantwortung für die Marke-Krankliebe gekommen... ...und mich verliebt in Kranke achten.
00:00:17: also das sind für mich... die schönsten Yachten in dieser größten Klasse.
00:00:20: Und das ist unsere Maxime, dass wir den Kunden von A bis Z wirklich machen vor allem über den
00:00:26: Kauf hinaus.
00:00:27: Herzlich willkommen an der neuen Folge Business Backstage!
00:00:30: Heute haben wir hier den Simon Möberspons zu Gast.
00:00:32: er ist Geschäftsführer von der Ocean Yachting GmbH mit Sitz in Düsseldorf und der Simon arbeitet in einer Branche, die im Grunde vom Kleinen auf bewundert hat, vom Kleinauf wirklich als Ziel hatte da irgendwann reinzugehen und das ist nämlich die Yachtbranche.
00:00:45: Genau, darüber geht's heute.
00:00:46: Darum besprechen wir heute über Yacht und Brote und vieles mehr.
00:00:49: In diesem Sinne, Simon, herzlich willkommen!
00:00:52: Hallo Max, vielen lieben Dank für die Einladung.
00:00:54: Ich freu mich sehr hier zu sein und freue mich euch heute ein bisschen was von der Yachtbranche zu erzählen.
00:01:00: Simon, erzähl mal, wenn du dreißig Tage zurückblickst oder einen Monat zurückblickt, wie oft bist du geflogen?
00:01:08: Ja, ich fliege tatsächlich sehr, sehr viel.
00:01:11: in den letzten dreizig Tagen war Sommer, da wars wahrscheinlich ... Es werden irgendwo was zwischen zwölf bis fünfzehn Flüte gewesen sein.
00:01:20: Und ja, in diesem Jahr hatte ich bisher ein bisschen mehr über siebzig Flüten.
00:01:24: Über eine App da sehe ich das ganz gut und hab so im Schnitt im Jahr ca.
00:01:29: Hundert zehn, hundertzwanzig, hundert drei ... Also um die hundert zwanzig Flüde, die ich dann doch jedes Jahr habe.
00:01:34: also bin schon sehr viel unterwegs.
00:01:36: Was ich aber auch sehr liebe!
00:01:37: Wir haben Kunden direkt im Thema weil du bist für deine Kunden weniger auf Abruf ne?
00:01:41: Wenn ich jetzt Kunde oder potenzieller Kunde bin dich anrufe und sag, komm mal nach Spanien.
00:01:45: Nach Italien?
00:01:46: Nach Frankreich?
00:01:47: Dann bist du morgen da ne?
00:01:49: Ja das ist natürlich das Ziel!
00:01:52: Wir haben Kunden die natürlich einen hohen Anspruch haben und auch ich habe einen hohe Anspruch an mich selbst und an die Firma.
00:01:57: Und wir vertreiben ein Produkt Yachten Die vor allem im Mittelmeerraum sind.
00:02:02: Das heißt wir sind der deutsche Generalimporteur für eine italienische Luxus-Yachtmarke Die Marke Cranky, die sitzen selbst in Italien haben ihren Hauptsitz in der Nähe vom Koma See, dort werden die Yachten produziert.
00:02:16: Und wir haben nachher ein Auslieferungszentrum dann in der nähe von Venedig und in Sardinien.
00:02:22: Das bedeutet, dass wir sehr viel an diesen Standorten in Italien sind.
00:02:25: Unsere Kunden fahren eigentlich überall im Mittelmeerraum.
00:02:28: Ich bin sehr auf Mallorca.
00:02:29: Wir haben viele Kunden in Mallorco oder auf Mallorka aber auch an der Coutassee oder ... In Italien selbst.
00:02:37: Auch Kunden Deutschland, man kann ja auch an der Ostsee zum Beispiel fahren oder mit kleineren Booten auf dem Rhein.
00:02:42: Oder auf einem See, Bodensee
00:02:44: z.B.,
00:02:46: aber unser Hauptgeschäft ist dann doch der Mittelmeerraum und dementsprechend bin ich ganz oft mit meinen Kunden in der Werft- oder bei Auslieferung oder bei ihnen auf ihrem Boot also je nachdem was da gerade am meisten gefragt ist.
00:02:58: Wenn du jetzt sagst Generalimporteur heißt das du bist jetzt quasi exklusiv für diese eine Marke?
00:03:02: Wie ist das zu verstehen?
00:03:04: Zum Thema Generalupporteurstatus ist es so, letztlich kannst du dir das so vorstellen dass wir wie ein Händler sind und das heißt wir kaufen das Produkt ein.
00:03:12: Und verkaufen's dann nachher an den Kunden weiter.
00:03:15: Letztlich kommt der Kunde somit zu uns und sagt ich möchte jetzt eine Kranky-Yacht haben.
00:03:20: also wir haben einen italienischen Werf die wir vertreten... ...und dann kaufen wir das Produkt Ein und verkaufen es nachher in den Kunden Weiter.
00:03:28: Haben aber auch neben Kranken die Möglichkeit Yachten bis zu achtzig Meter anzubieten.
00:03:32: Also haben somit eine relativ breite Range, aber unser Hauptsegment auch mit Kranti ist nachher Yachten zwischen acht und fünfundzwanzig Metern.
00:03:41: Und bist du jetzt quasi der Importeur für diese Marke in Deutschland?
00:03:44: Oder gibt es da auch mehrere Anbieter?
00:03:46: Nee wir sind ... Wir sind der Impordeur das heißt jeder der eine Kranti-Yacht haben möchte, der kommt an uns.
00:03:52: Okay.
00:03:52: Wir betreuen alle Kunden die in Deutschland fahren und alle deutschen Kunden in ganz Europa.
00:03:57: Wie so ein Art Gebietsschutz quasi für dich!
00:03:59: Genau, wir haben Gebietschutz für ganz Deutschland.
00:04:02: Und wenn der deutsche Kunde jetzt zum Beispiel in Spanien kaufen möchte, hat er die Möglichkeit, dass er entweder beim spanischen Händler kauft oder bei uns ... Ich soll natürlich immer ganz klar kauf'n bei uns und hat aber wirklich auch Vorteile.
00:04:14: also warum sollte ich jetzt beim deutschen Händlern kaufen?
00:04:17: Man kauft nachher, wenn man bei uns kauft, nach deutschem Recht.
00:04:19: das bedeutet es kann immer mal irgendwas sein und dass man sich streitet weil irgendwas am Boot nicht funktioniert usw.
00:04:26: Dann sitzt man, wenn man beim deutschen Händler kauft.
00:04:28: Irgendwann von einem deutschen Gericht und nicht in Barcelona vom spanischen Gericht mit nem spanischen Anwalt.
00:04:34: Und steht
00:04:35: vielleicht
00:04:35: gar nicht was...
00:04:35: Ja, also auch rechtliche Gründe quasi?
00:04:37: Genau
00:04:37: hat auch rechtlich Grunde!
00:04:38: Aber auch der Punkt dass ich bin immer erreichbar für meine Kunden und auch hier das die Kunden das auf Deutsch erklären können.
00:04:45: Also wir haben viele Kunden, die einfach das sehr schätzen, dass sie das technische Problem, was sie nachher haben ist ja manchmal dann doch ein sehr detailliertes technisches Thema.
00:04:54: Dass wir das lösen können.
00:04:55: Und auch über Probleme, ich spreche jetzt gerade über Probleme.
00:04:58: Natürlich die schönen Seiten, dass wir von A bis Z in der deutschen Sprache alles mit dem Kunden besprechen können für ihn da sind und wie als Firma gehen auch immer die extra Meile was andere Händler vielleicht auch machen, anderer aber auch wieder nicht.
00:05:11: Es ist nachher ganz wichtig das Yacht kaufen ein Erlebnis ist weil es einfach sehr emotional ist.
00:05:18: Niemand braucht eine Yacht, ganz ehrlich niemand!
00:05:22: Von daher ist es etwas wo wir den Kunden an die Hand nehmen und die von A bis Z begleiten, einfach Freude haben soll.
00:05:28: Und immer mit Strahlen an Bord
00:05:31: geht?
00:05:31: Ich hoffe da jetzt ganz tief rein gehen, weil das ist natürlich das spannende Thema dieses Thema zwischen ... zwischen Champagner-und Ausdann, was du mir gesagt hattest.
00:05:38: Das
00:05:38: ist nicht der Fall.
00:05:39: Richtig!
00:05:40: Da gehen wir gleich ganz tief hinein.
00:05:42: Bleiben wir noch mal kurz in Nordhessen.
00:05:43: Du bist ja genauso wie ich hier aufgewachsen bin.
00:05:45: Wir haben zusammen Abitur gemacht.
00:05:46: Ja, richtig.
00:05:48: Wo kommen diese Faszinationen für Boote und Yachten her?
00:05:50: Weil du hast schon damals ... Von diesem Thema geschwärmt kann ich mich erinnern.
00:05:53: Ja,
00:05:53: das stimmt.
00:05:55: also die Faszination für Yachten ... Die hab' ich schon ziemlich lange.
00:05:58: Also das Ding los.
00:06:00: als kleiner Junge hat mein Papa mich mitgenommen.
00:06:02: es tippt in Deutschland die Bootsmesse in Düsseldorf und das ist die größte internationale Yachtmesse Indoor Und da sind echt tolle Tolle Yachten!
00:06:14: Und ich war zehn, neunzehn, hat mein papa mich auf den Wochenende mitgenommen und hat einfach gesagt lass uns mal Bote anschauen.
00:06:20: Und dann war ich da in der Halle, das ist die Halle sechs.
00:06:22: Da sind die großen Yachten und meine Augen haben gestrahlt.
00:06:26: Ich war ganz fasziniert von Yachten... ...und hab mich immer mehr mit dem Thema beschäftigt.
00:06:31: In meiner Freizeit habe ich mir Magazine gekauft, alles über Boote gelesen.. ..und mein Traum war es irgendwann mal selbst auf einem Boot stehen zu können.
00:06:41: Bin aber ein bisschen andere Richtung gegangen.
00:06:44: Wie diest du da jetzt rein?
00:06:45: ... war nicht direkt in meinem Kopf, wie ich das mache.
00:06:50: Dementsprechend habe ich dann mein Abitur gemacht auch hier Nordhessen... ... hab da ein ganz klassisches BWL studiert, das habe ich in Münster gemacht,...
00:06:57: ...
00:06:57: hab nebenbei dann einen Ausflug in eine andere Branche gemacht.
00:07:02: Das heißt, ich habe für den Strukturvertrieb gearbeitet,... ... habe ganz klassisch Finanzprodukte verkauft und habe mich da so initiativ beworben weil ich unbedingt... ...verkaufen lernen wollte.. ..und dass auch alles Spannendfande oder auch Finanzprodukt unserer Spannentfande... ... und habe das dann mehrere Jahre gemacht!
00:07:17: ... habt ihr auch das Verkaufen gelernt, bin auch dankbar für die Zeit.
00:07:20: Hab aber relativ schnell gemerkt dass es nicht das Produkt ist wo ich jetzt mit alt werden möchte und ... ... ähm... das Produkt wo ich ... ... zu tausend Prozent dahinter stehe.
00:07:29: Das war eigentlich
00:07:29: eher ein Mittel zum Zweck dafür um ... ... verkaufen zu lernen.
00:07:32: in dem Sinne ne?
00:07:32: Absolut absolut!
00:07:34: Ähm...das hab' ich da auch sehr gut gelernt und ähm.. bin alle Schritte der der Akquise durchgegangen,... ...die man die man da so durchgehen musste... ...und habe somit das das Verkommen gelernt.
00:07:44: Und als es dann zum Ende meines Studiums ging, habe ich mir aber gesagt gut da geht jetzt nicht mein Herz bei auf.
00:07:50: Das ist nicht das was ich meinen Leben machen möchte und kam wieder ganz schnell... ...auf das Thema Boote & Yachten zurück und hab gesagt ja eigentlich geht mein Herz ja bei Booten & Yachen auf.
00:08:00: Dann habe ich so gemacht dass ich mich damals auf der ganzen Welt geschaut habe.. ..was es für Stellen im Vertrieb für Yachten gibt.
00:08:08: Da gab's gar nicht so viel!
00:08:09: Das heißt ich habe initiativ mich auf der ganze Welt beworben.
00:08:12: Ich habe damals achtzig Bewerberungen rausgeschickt und habe siebensebzig Absagen oder auch keine Absagen bekommen, also sieben-siebzig mal auf jeden Fall nein verbucht.
00:08:20: Und hatte damals die Möglichkeit bei drei verschiedenen Händlern beziehungsweise... Damals war das noch ein Broker anzufangen!
00:08:27: Dann bin ich nach Hamburg gegangen, hab bei einem kleinen Broker angefangen und hab gebrauchte Motor- und Segelboote verkauft und hab da ja das erste Handwerk von Booten & Yachten aber auch kleineren Booten vor allem gelernt.
00:08:44: Und damals war es dann so, dass ich an einen Händler... Ein Hamburger-Händler ein Segelboot damals sogar.
00:08:51: Ich kenne mich mit Segeln gar nicht so gut aus, sag' dich direkt, also ich bin schon sehr fokussiert auf Motorjachten!
00:08:56: Wir machen auch nur Motorjagden.
00:08:57: aber damals habe ich den Segelboot verkauft und der Händler hat dann zu mir gesagt Mensch Junge du machst das ziemlich gut.
00:09:04: wenn Du Dich mal irgendwann verändern willst ist hier meine Nummer melde ich bei mir.
00:09:08: und das hab ich dann auch gemacht weil ich wollte in die nächste Schritt gehen und hab dann damals für den Hamburger Händler angefangen, der auch viele Gebrauchboote gemacht hat.
00:09:16: Aber unter anderem auch osteuropäische Luxusmotorjachten.
00:09:20: Und das war dann meine erste Berührungspunkt mit neuen Jachten- und neuen Booten.
00:09:24: Hab dann mehrere Jahre für ihn gearbeitet... ...und habe mir dann gesagt, gut jetzt möchte ich wieder in den nächsten Schritt gehen.. ..und hab dann geschaut was es so gibt!
00:09:34: Und hab dann für den damaligen Krankehändler mich beworben.
00:09:37: Ich bin dann Den Schritt zu den Yachten gegangen, die auch heute vertreiben.
00:09:45: Dann warst du aber noch nicht so vor selbstständig?
00:09:47: Nein!
00:09:49: Bis zu dem Zeitpunkt war ich noch gar nicht selbständig und dann hatte ich ja bei dem Hamburger Händler gearbeitet ... Genau.
00:09:55: ... bin dann gewechselt damals nach Hannover zu einem Krankenhändler, also ein Händler der damals Kranthi vertreten hat, hab für ihn gearbeitet, bin das Salesmanager geworden habe relativ schnell dann die Verantwortung für die Marke krank, die ich bekommen hab.
00:10:08: Die werft somit sehr gut kennengelernt, Ote verkauft und mich sehr mit dem Produkt auseinander gesetzt... ...und mich verliebt in kranke Yachten!
00:10:15: Also das sind für mich... ...die schönsten Yachten in dieser größten Klasse Und ich stehe voll hinter dem Produkt.
00:10:21: Ich lieb's und es sind wirklich wirklich tolle Yachten.
00:10:25: Dann hatte ich irgendwann ja circa anderthalb Jahre später die Möglichkeit... ...mich selbstständig zu machen.
00:10:31: Hab damals einen Kunden Ja, hatte schon Kunden.
00:10:35: Den Oliver, meinen jetzigen Geschäftspartner kennengelernt und wollte mich dann irgendwann auch selbstständig machen.
00:10:41: Hab den Schritt dann auch gewagt und mit zum Oliver gegangen.
00:10:43: Hab gesagt du Oliver ich würde dir in meiner eigene Firma gründen magst du mich unterstützen?
00:10:49: Oliver selbst hatte schon mehrere kranke Yachten also kannte auch das Produkt hat seine Firma aber schon mehrere Jahre vorher verkauft und hatte dementsprechend auch ein bisschen mehr Zeit.
00:11:00: Und er sagte klar Ich glaub an die Idee, die du da hast und lass das gerne zusammen machen.
00:11:05: Ach cool!
00:11:06: Und hat dann ... ja... Das in mich, in die Firma investiert.
00:11:13: Und so haben wir dann zusammen, ähm, ja, Kranti Deutschland beziehungsweise Ocean Yachting aufgebaut.
00:11:19: Das ist wahrscheinlich schon wichtig auch in deinem Bereich Förderer-Mentoren zu haben, die dich irgendwie ... ein bisschen maßen supporten ne?
00:11:26: Ja ich glaube dass es super wichtig.
00:11:27: Man darf nicht vergessen, ich bin der achtundzwanzig Jahre alt
00:11:29: Das wär das nächste, weil ich denk mir grade in deiner Branche ... ist wahrscheinlich ... oder generell die Branche dominiert von älteren Herrschaften.
00:11:37: Die vielleicht eher dich belächeln?
00:11:39: Gerade zu Beginn.
00:11:40: Ja, zu Beginnen auf jeden Fall!
00:11:41: Also da wirst du immer belächelt.
00:11:44: Ich ... kann das immer schwer superpositiv über mich selbst jetzt zu sprechen.
00:11:49: Aber ich hab halt einen supergroßen Drive.
00:11:51: D.h.,
00:11:52: ich liebe was ich tue und ich glaube übrigens dass es das Allerwichtigste ist.
00:11:56: Und das kann ich an jedem da draußen nur mitgeben ... tut das, was ihr liebt.
00:12:00: Man muss wahnsinnig lange arbeiten... und von daher dann lieber das Arbeiten, was einem wirklich Spaß macht,... ...und das habe ich hier sehr gefunden.
00:12:08: Und natürlich ist die Branche dominiert von älteren Leuten oder ältern Brokern und Händlern Verkäufern... ...und dann in die Selbstständigkeit zu gehen in dem jungen Alter,... ...das ist bestimmt nicht einfach!
00:12:23: Da war ich sehr froh ein Mentor zu haben der mich da sehr unterstützt hat.
00:12:27: Und mit dem ich auch wirklich die guten und schlechten Phasen ... zusammen durchlaufen konnte, für den ich noch viel gelernt habe.
00:12:34: Obwohl Oliver auch aus einer ganz anderen Branche kommt.
00:12:37: Das heißt, Oliver war jetzt nie selbst im Yachthandel tätig.
00:12:39: Er war immer nur auf der Kundenseite.
00:12:41: Was für mich aber ganz spannend war, weil Oliver guckt immer aus der Brille des Kunden... und ich immer aus dieser Brille das Unternehmens- also beziehungsweise das Verkäufer in dem Moment.
00:12:52: Und so haben Oliver und ich uns immer oder ergänzten uns wahnsinnig gut.
00:12:55: Und es haben deshalb dann auch ... ihr schafft so schnell, ja so groß zu werden und so zu wachsen.
00:13:01: Mentoren sind ganz wichtig, ganz klar... ...und es ist bestimmt auch nicht einfach wenn du jung bist in diese Branche zu gehen,... ...aber dadurch dass ich tue was ich liebe und viele gute Kunden kennenlernen durfte über die Zeit,... ...hatte ich das Glück viel gewinnen zu können für uns,... ...für unsere Marke Krancki, für die Marco Ocean Yachting,...
00:13:20: ...und deswegen
00:13:21: haben wir dann noch einen tollen Kundenschirm aufbauen
00:13:23: können.".
00:13:23: Wie ist da eure Kompetenzaufteilung?
00:13:25: Also was machst Du?
00:13:26: Was macht der
00:13:26: Oliver?".
00:13:29: Ähm ... Jetzt darf ich dem Oliver nicht auf die Füße treten.
00:13:31: Nein!
00:13:32: Also, ich mach das Ganze operative.
00:13:34: Ich bin der Geschäftsführer der Firma und kümmere mich um alles von A bis Z. Das heißt wenn der Kunde anruft, spricht er mit mir, ich bin auf den Messen
00:13:42: usw.,
00:13:43: Oliver unterstützt ganz klar auf den messen.
00:13:45: Das macht ihm auch Spaß.
00:13:46: Ich telefoniere mit Oliver, du fühlst sieben- zwanzig Mal am Tag.
00:13:49: Wir sprechen alles gemeinsam durch und Oliver weiß über alles in der Firma Bescheid.
00:13:53: Und wir treffen wichtige Entscheidungen zusammen Und das finde ich auch ganz, ganz wichtig und es macht mir auch sehr viel Spaß.
00:14:00: Was ich eben meinte natürlich hast du auch schlechte Phasen und hielt die nicht zu Stande kommen usw.
00:14:05: Das Schöne ist nachher dass nicht nur die tollen Erfolge gemeinsam gefeiert werden können sondern auch die Niederlagen... was heißt Niederladen?
00:14:14: Aber die Misserfolge oder das was vielleicht nicht klappt, dass man das auch gemeinsam teilen kann und das ist ja sehr schön das mit Oliver zu machen.
00:14:22: Das heißt Oliver kümmert sich ... alles im Background und unter die Unterstützung.
00:14:28: Dann sind wir aber mittlerweile auch ein Team aus sechs Leuten, also das heißt... ...wir haben Techniker, ich habe eine Assistentin,... ...wir haben da ganz tolle Marketingmanagerinnen... ...und haben dann noch weitere Freelancer,
00:14:38: d.h.,
00:14:39: wir haben zusätzlich zu den sechs... ...fest angestellten Leuten dann auch noch einen Team, der uns... ...europaweit beim Aftersales helfen, weil das natürlich auch ein ganz wichtiges Thema
00:14:47: ist.".
00:14:48: Was ich mich frage?
00:14:49: Wie gewinnt ihr eure Kunden?
00:14:50: Also ich weiß es ja bei uns klassisch kalter Quise!
00:14:54: Es gibt Werbeanzeigen, verschiedene Möglichkeiten.
00:14:56: Aber bei dir ist ja dieser ganze Sales-Seikel, dieser ganzen Prozess viel länger.
00:15:01: Wie
00:15:01: gewinnst du deinen Kunden?
00:15:04: Ja das kann ich tatsächlich nicht pauschal beantworten.
00:15:07: also es gibt da viele verschiedene Antworten wahrscheinlich wie bei euch auch.
00:15:11: für uns ist Netzwerk ganz wichtig.
00:15:14: Das bedeutet die Kunden die wir haben wahnsinnig gut betreuen alles für den Kunden machen von A bis Z und ihn glücklich machen Und dann wirst Du weiter empfohlen Und ich hatte das Glück, schon mehrfach im Leben weiter empfohlen zu werden.
00:15:27: Das heißt aus diesen Empfehlungen sind da neue Kunden gekommen.
00:15:31: Zudem ist für uns das Messengeschäft ganz wichtig?
00:15:33: Also wir sind auf allen wichtigen europäischen Messen,
00:15:36: d.h.,
00:15:36: Wir sind auf der Düsseldorf-Messe... Ich bin in Cannes, Genua, Monaco, Palma ... Ich
00:15:41: fand du warst als Kind als ... ... als Messer-Besucher, ne?
00:15:45: Und jetzt bist du mal als Messeraussteller am Start.
00:15:46: Ja genau und auch tatsächlich in Halle Sechs... Also da wo die großen Boote sind, wo meine Augen ganz groß waren, da stehen wir jedes Jahr mit wirklich tollen Yachten letztes Jahr oder dieses Jahr mit der zweitgrößten Yacht auf der Messe.
00:16:00: Haben wir so da auf der Masse verkauft, haben wir uns sehr gefreut!
00:16:04: Und ja, das Messengeschäft ist schon wichtig, d.h.
00:16:09: da kommen wir viel rum, sind auf den Messen überall präsent Weil du einfach als Kunde die Boote im Wasser sehen kannst oder auch in der Halle, du kannst aber viele verschiedene Produkte dir anschauen.
00:16:19: Und vielleicht einmal ganz kurz um da den Zuhörer- oder Zuschauer abzuholen?
00:16:25: Bei Booten und bei Yachten kannst du das vorstellen wie bei Autos.
00:16:28: Das heißt du kannst vom Renault bis zum Ferrari Bentley Rolls Royce alles kaufen.
00:16:33: Das heißt, du siehst fünf Jachten debeneinander.
00:16:35: Die alle weißen und alle zwanzig Meter sind.
00:16:37: Das eine ist aber vielleicht der Renault, das andere der Audi... ...und das andere, der Ferrari oder McLaren oder sonst was.
00:16:44: Und bei Booten spielt es sich vor allem in der Qualität wieder natürlich im Preis.
00:16:49: Also es gibt ein Zwanzig-Meter-Boot, was zwei Millionen kostet und eins, was vier Millionen kostelt.
00:16:56: Da sind wir nachher dann im Ausbau, in der Verarbeitung usw.
00:17:00: Nur einfach um das mal zu... zu sagen, weil deswegen sind vor allem die Messen so wichtig.
00:17:06: Du kannst auf die Messe, die du kannst die Boote spüren sehen, du sprichst mit Verkäufern und mit Leuten, die sich mit dem Produkt wirklich gut auskennen.
00:17:14: oder du kannst von A bis Z auf verschiedene Boote gehen und wirklich sagen, ich weiß auch nicht, warum ich eine Kranke jetzt kaufen möchte?
00:17:22: Weil es sich ist so gut da drinnen anfühlt.
00:17:24: Wir haben eine sehr, sehr hohe Individualisierbarkeit das heißt wir können auf die speziellen Wünsche des Kunden eingehen Und deshalb ist die Messe sehr, sehr wichtig.
00:17:35: Nichtsdestotrotz ist natürlich auch der Internetauftritt ganz wichtig.
00:17:39: Ähnlich wie bei Autos ist mobile oder Auto Stout gibt es das auch bei Booten,
00:17:45: d.h.,
00:17:46: wir haben Yachtworld, Boat-Vierundzwanzig usw.
00:17:49: Das heißt klassische Portale wo du deine Boote listen kannst, Neubote und Gebrauchboote und bekommst darüber dann Anfragen dann natürlich über unseren General-Importeurstatus.
00:18:02: So kommen wir ebenfalls Kunden von, also wenn du eine kranke Anfrage deutscher Kunde bist, landet die E-Mail bei mir und dann sprechen wir miteinander fliegen gemeinsam in die Werft beziehungsweise in unser Probefahrtszentrum, also Testzentrum in Venedig testen die Yacht und ja, wenn es dann zum Abschluss kommt, fliegen wir gemeinsam in den Werf konfigurieren sie uns so weiter.
00:18:25: So viel dazu, aber die wichtigste Form der Quise ist wahrscheinlich wirklich den Kunden glücklich machen und so mit Weiterempfehlung generieren.
00:18:33: Und dann auch ... Dann noch die Metze?
00:18:38: Wie ist dieser ganze Sales-Cycle von Erstkontakt bis Kauf?
00:18:43: Was kann man sich darunter vorstellen, wie lange da dieser Prozess ist?
00:18:47: In der Regel sag ich mal ein Jahr.
00:18:49: Obwohl ich da drüber und darunter schon alles hatte, also mein schnellsten Verkauf habe ich in circa vierundzwanzig Stunden abgewickelt.
00:18:55: Also zwischen Besichtigung oder beziehungsweise er kam auf die Messe... ...und die Anzahlung war auf dem Konto.
00:19:02: Das war dann schon schnell und toll!
00:19:06: Aber in der Regel dauert es mehrere Monate bis zu einem Jahr zwischendurch.
00:19:10: Ich hab den ersten Kontakt zu mir aufgenommen bis zur Vertragsunterschrift Die bis zur Auslieferung dauert es dann ja nochmal länger, je nachdem ob ich den Boot nehme was schon fertig konfiguriert dasteht also ein Stockboot oder ob ich das Boot komplett nach meinen Wünschen konfiguriere.
00:19:29: und meistens verkaufen wir Boote die der Kunde ganz nach seinen individuellen Wünschungen dann konfiguret.
00:19:35: Das dauert in der Rede noch mal ein halbes Jahr bis das Boot nachher dann produziert ist und das kommt da so immer so ein bisschen drauf an.
00:19:45: Aber an der Rede, wenn ich einen Durchschnitt finden muss ist ja durch den schon circa ein Jahr.
00:19:51: Was waren denn so die krassesten Individualisierungswünsche, die du so mitbekommen hast?
00:19:56: Ach!
00:19:57: Du hast ganz viele unterschiedliche Wünsche also... Wenn wir jetzt zum Beispiel unsere größte Yacht nehmen, die wir mit Kranti vertreiben das sind die Kranti-Yacht und siebzig da sind wir bei fünfundzwanzig Metern.
00:20:07: Also einmal zur Einordnung Das sind dann vier Schlafzimmer, fünf Bäder auf drei Etagen.
00:20:12: Zusätzlich hast du dann noch zwei Crew-Kabinen.
00:20:15: Die haben auch nochmal Bäder und das man einmal vielleicht so ein bisschen die größte weiß.
00:20:20: Und da sind sehr viele technische Sachen, die dann teilweise umgerüstet werden.
00:20:25: Das heißt dass der Kunde Starlink dann vielleicht noch an Bord haben möchte oder eine andere Wasseraufbereitungsanlage
00:20:32: usw.,
00:20:33: mal so viel Technisches Aber natürlich auch Individualisierung was die Polster angeht, was die Möbel drinnen angeht.
00:20:43: Dann haben wir zum Beispiel für einen Kunden Home Office ins Boot reingebaut das heißt ein Schlafzimmer rausgenommen dafür dann aber ein schreibtisch und komplettes Home Office eingebaut... ...und ja auch verschiedenste Farbwünsche dass der Kunde das Boot dann volllackiert haben möchte was bei uns alles möglich ist.
00:21:01: Und so gehen wir dann aber wirklich ganz individuell auf alle Wünsche ein.
00:21:07: Man sagt immer, geht nicht, gibt es nicht?
00:21:09: Doch!
00:21:09: Es gibt schon Sachen die nicht gehen... Aber wir versuchen natürlich, auf alle wünsche einzudehnen und mit dem Kunden gemeinsam seine Traumjahr zu konfigurieren und ihn glücklich zu machen.
00:21:20: Was ja auch bei euch ganz entscheidend ist, ist ja Diskration ne?
00:21:23: Ja ich spreche nie über Kunden.
00:21:25: Ja klar.
00:21:25: Aber was ist denn so ohne Namen zu nenn logischerweise der Durchschnittskunde?
00:21:29: Wer kauft bei dir die Yacht?
00:21:34: Ja, unterschreiben tut der Mann.
00:21:35: Kaufen tut die Frau ganz, ganz oft beziehungsweise zusammen als Familie.
00:21:41: Der durchschnittliche Yachtkunde ist wahrscheinlich eine Familie circa fünfzig plus und haben Kinder teilweise auch Enkelkinder.
00:21:52: Und wir vertreiben auch eine Marke wo du in der Rede nicht erstkäufer bist.
00:21:57: Die allerwenigsten kaufen sich mit mit achtzehn Porsche oder Ferrari Denau.
00:22:01: so kaufst du dir nicht als erstes Boot der Kranke, weil du einfach einen deutlich höheren Preis bezahlst.
00:22:07: Als für andere Boote in der gleichen Größen-Range dafür aber natürlich viel mehr Qualität bekommst, mehr Individualität und so weiter.
00:22:15: Und wir haben auch sehr viele Käufer die nach dem ersten Boot das zweite dritte vierte Boot bei uns kaufen.
00:22:22: Wir haben auch Kunden, die ja mehrere Boote zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten.
00:22:27: Aber zu den Kunden selbst Der ist in der Regel fünfzig plus Familie ist selbstständig, also wir haben ganz viele Selbständige.
00:22:34: Auch mal die Ausnahme und auch Sportler oder jemanden aus dem Fernsehen.
00:22:38: aber in der Regel ist es dann doch ein Unternehmer gewesen.
00:22:42: Viele haben ihr Unternehmen auch schon verkauft, also hatten schon Exit.
00:22:44: manche sind aber auch noch voll in der Firma drinne und suchen das nachher als privaten Ort um Urlaub zu machen mit ihrer Familie und kaufen dann auch als Familie zusammen die Yacht.
00:22:58: Genau, dann gibt's natürlich ... wir haben ja verschiedene Größenklassen.
00:23:00: Das heißt diejenigen, die bei uns ein kleineres Boot kaufen, haben oftmals den Ferienhaus auf Mallorca nehmen als Beispiel und nutzen das dann als Dayboat.
00:23:08: Das heisst sie fahren dann immer täglich raus mit dem Boot und benutzen es so als Spaßboot.
00:23:12: Dann haben aber auch die Kunden, die die große Yacht kaufen, das wirklich als Ferienhause aufm Wasser nutzen und dann wirklich mit ihrer Familie drei Wochen vier Wochen an Bord sind und dann große Turns machen.
00:23:25: Aber wir haben auch Kunden, die das Ferienhaus auf Mallorca und die große Yacht haben, weil sie dann trotzdem Turns machen.
00:23:32: Mal nur tagesweise rausfahren oder auch mal länger.
00:23:36: Und wenn ich erst Käufer bin?
00:23:37: Ich hab noch keine Yacht und möchte mir eine Yacht kaufen.
00:23:39: Was sind denn so typische Fehler, worauf sollte ich achten, wenn ich mir ne Yacht anschaffen möchte?
00:23:45: Das allerwichtigste ist immer das Bauchgefühl.
00:23:48: D.h.,
00:23:48: wenn du jetzt Interesse an einem Boot hast, würde ich erst mehr klein anfangen.
00:23:53: Weil größer geht immer Und dein Bauch solltet ihr auf jeden Fall sowohl bei dem Verkäufer als auch beim Modell, was du kaufen möchtest und bei der Marke.
00:24:03: Solltest du ein gutes Bauchgefühl haben?
00:24:06: Dann würde ich irgendwo mit etwas kleinerem starten und erst mal gucken ob dir das Bootfahren überhaupt gefällt und ob du Spaß daran hast.
00:24:14: Auch ehrlicherweise würde ich bevor ich mir den Boot kaufe immer erst mal chartern um zu schauen.
00:24:18: ist Bootfahren wirklich was für mich?
00:24:22: Werde ich sehkrank vielleicht.
00:24:23: Wenn gibt's stabilisatoren und so weiter, man kriegt das Boot auch ziemlich gerade... ...aber also ziemlich gut ausgeglichen.
00:24:30: aber nichtsdestotrotz ist es ganz anders auf dem Wasser zu sein als an Land.
00:24:34: Von daher ist es immer erst mal wichtig dass du überhaupt weißt das Boot fahren was für dich ist.
00:24:39: Wenn das etwas ist würde ich empfehlen auf eine der großen Messen zu gehen Düsseldorf oder Cannes oder Genua würde mich einfach ein bisschen umschauen, natürlich auch vorher schon mal informieren was es so für Marken auf dem Markt gibt.
00:24:51: Was ist mein Budget?
00:24:52: Was bekomme ich für meinen Budget?
00:24:53: Weil wie gesagt wenn ich jetzt einen Sechzig Fußboot haben möchte also einen zwanzig Meter Boot kann ich zwei Millionen vier Millionen oder vielleicht irgendwo eins Komma fünf Millionen ausgeben.
00:25:03: Also was sind meine Erwartungen an das Boot was ich habe oder was ich kaufen möchte?
00:25:09: und dann am Ende ist der Händler schon sehr wichtig weil man baut eine sehr persönliche Beziehung zu seinem Händler auf beziehungsweise wir zu unseren Kunden, weil das nachher ein langer Prozess ist.
00:25:21: Das heißt, wir lernen den Kunden zum Beispiel auf einer Messe kennen und gehen mit ihm zwei Stunden durch die Yacht und erklären ihm alles.
00:25:28: Dann sagt der Kunde gut ich finde es boh toll lass uns mal eine Probefahrt machen.
00:25:32: dann fliegen wir gemeinsam zur unserem Testzentrum nach Italien.
00:25:37: mache ne Probe Fahrt und dem Kunden gefällt das!
00:25:40: Dann setzt man sich nochmal hin verhandelt zusammen geht viel gemeinsamen Abendessen Man lernt sich wirklich sehr gut kennen, was ich auch wahnsinnig schätze und ganz toll finde.
00:25:49: Dass ich wirklich superinteressant und tolle Menschen, die unsere Kunden sind persönlich kennenlernen darf... ...und man verbringt einfach viel Zeit gemeinsam.
00:25:59: Und von daher muss man ein gutes Bauchgefühl haben bei der Person, bei der man nachher kauft.
00:26:04: Weil wenn es am Anfang schon nicht gut läuft dann läuft's nach dem Abschluss meistens nicht besser!
00:26:09: Weil wenn das Geld erstmal auf dem Konto ist vom Händler dann meldet er sich vielleicht noch weniger, wenn er sich vorher schon wenig gemeldet hat.
00:26:16: Und das ist unsere Maxime, dass wir den Kunden von A bis Z glücklich machen vor allem über den Kauf hinaus.
00:26:24: und deswegen ist es einfach ganz wichtig, dass du dich wohlfühlst bei der Person, bei der du kaufst... ...und dass du natürlich auch dich ein bisschen über das Produkt informiert hast.
00:26:34: weil nachher habe ich ja schon eingangs gesagt niemand braucht einen Boot,
00:26:38: d.h.,
00:26:39: wenn du an Bord bist ist das ein Gefühl von Freiheit, du bist mit deiner Familie da.
00:26:43: Das sind die wenigen Urlaubstage, die du vielleicht im Jahr hast und in der Zeit sollst du dich einfach wohl an Bord fühlen.
00:26:49: Soll alles passen!
00:26:50: Und du sollst die schönsten Tage des Jahres mit deine Familie gemeinsam an BORD verbringen.
00:26:54: Das ist einfach wichtig, dass du einen Produkt kaufst wo du voll dahinter stehst.
00:26:59: Wenn wir mal beim Budget bleiben nochmal... Du meinest ja, wir haben einmal den Kaufpreis?
00:27:03: Ja Aber es kommen natürlich noch wahrscheinlich Variabelkosten dazu Sprit- und Co.
00:27:08: Vielleicht kannst du da nochmal ganz kurz drauf eingehen.
00:27:11: Ja, also es gibt so eine Faustformel in der Yachtbranche.
00:27:16: In der man sagt, der Kaufpreis den ich bezahle, circa oder der Preis, den die Yacht nachher hat, ca.
00:27:22: zehn Prozent davon muss sich im Jahr nochmal an einen Kaufnebenkosten beziehungsweise an Maintenance-Kosten draufrechnen.
00:27:29: Das heißt wenn jetzt ne Yacht fünf Millionen Euro kostet... Ich rede immer von Nettobeträgen, dann hast du noch mal circa plus minus fünfhunderttausend Euro!
00:27:37: Das kann deutlich weniger sein, kann aber auch mal mehr sein.
00:27:41: Das kommt natürlich drauf an!
00:27:42: Habe ich die Schuhe an Bord?
00:27:43: Personal sind immer mit den höchsten Kosten.
00:27:46: Wo packe ich das Boot ins Winterlager?
00:27:47: Packe ich es im Winter raus aus dem Wasser und bringe es zum Beispiel in eine beheizte Halle oder lasse ich's im Wasser liegen.
00:27:54: Dann haben wir Motoren-Service.
00:27:56: also die Motoren müssen gewartet werden ebenfalls.
00:27:59: Die Generatoren wären mir nachher wirklich ein Haus aufm Wasser.
00:28:03: Wir haben alles an Bored Bei unser Krankei, haben wir drei Motoren an Bord.
00:28:07: Du hast zwei Generatoren, du hast eine Klimaanlage... ...du hast Kühlschrank, waschmaschine trockener Spülmaschine einen Watermaker der Seewasser zu... also Salzwasser zu Süßwasser macht,... ...du hasst ein Infotainment System, also du hast Sonos und so alles mögliche an BORD wie in einem Haus auch plus ja noch die ganze Elektronik an BORT und das Ganze Technische.
00:28:34: Von daher muss da super viel gewartet werden.
00:28:37: Und das wird dann in der Regel im Winterlager gemacht,
00:28:39: d.h.,
00:28:39: das Boot kommt im Winter raus aus dem Wasser und das wird alles gewartet.
00:28:42: Das kostet natürlich alles Geld... ...und zusätzlich hast du natürlich auch noch Fuel-Kosts also Spritkosten, Verpflegungen usw.
00:28:51: an Bord.
00:28:52: Von daher kommt da schon immer so ein bisschen was zusammen.
00:28:57: aber bei der Regel kann man sagen Probefaustformen sind circa zehn Prozent.
00:29:01: Vielleicht kannst du mal durch die ganzen Klassen führen.
00:29:03: Du hast ja eben von Autoklassen gesprochen?
00:29:05: Ja!
00:29:06: Also was wäre jetzt der Renault, der Volkswagen, der Ferrari unter deinen Yachten?
00:29:11: Die Frage werde ich hier so nicht verantworten, weil ich glaub dann ... wenn ich jetzt sage, wer der Renaults ist, also da will ich niemand angreifen.
00:29:17: Oder was
00:29:18: ist so?
00:29:18: okay, verstehe aber vielleicht kann man das irgendwie anders umschiffen.
00:29:22: Das trinken wir schon hin.
00:29:23: Ähm... Also es gibt ... Ich denke am Preis weißt du oftmals auch, was du bekommst.
00:29:28: Also ich bezahle für einen Passat einen anderen Preis als für ein Audi Asex und für eine Porsche Panamera auch noch mal.
00:29:37: Dementsprechend habe ich auch eine höhere Erwartung an die Qualität an Porsche Panemera im Vergleich zu einem Passat vielleicht, obwohl alle drei Top-Autos bauen.
00:29:47: Und im Jagdsegment ist das ähnlich.
00:29:49: also es gibt große Werften in Frankreich, die die Massenprodukte bauen und es gibt auch deutsche Jachtbauer die kleineren Segment Massenware produzieren, wo du sehr viel Leistung für das Geld bekommst.
00:30:06: Also die bauen gar keine schlechten Yachten!
00:30:07: Das möchte ich überhaupt nicht sagen.
00:30:08: also da trägst du teilweise für dein Geld ganz tolle Produkte.
00:30:13: Was uns nachher ausmacht und was auch teilweise andere italienische Werften ausmachten aber was Kranke vor allem ausmachts ist wir sind Familienunternehmen.
00:30:22: Und Kranti ist bis heute noch im Familienbesitz der Familie Kranti.
00:30:27: Der Geschäftsführer und Inhaber ist Guido Kranti, seine Kinder sind in der Firma und mittlerweile in der sechsten Generation.
00:30:34: Das heißt hier ist Qualität ganz wichtig!
00:30:38: Von daher gibt es bestimmt andere Werfen die vielleicht noch besseres Marketing machen.
00:30:42: aber bei Kranti bekommst du für dein Geld nachher die höchste Qualitätsstufe.
00:30:47: von daher sehe ich uns in unserer größten Redenstandsplan als Bentley Rolls-Royves, Ferrari oder was auch immer.
00:30:55: Aber halt ganz oben am Ende der Fahnenstange in dieser Größenklasse weil wir eine superhohe Qualität haben.
00:31:03: und hier kann man vielleicht noch mal erklären alle Yachtbauer verwenden nachher die gleichen Produkte die im Boot sind.
00:31:13: das bedeutet es gibt verschiedene Motorenhersteller.
00:31:17: Die Motoren bauen nicht die Werften selbst die taufen sie ein zum Beispiel von Volvo Penta, MAN und so weiter.
00:31:22: Es gibt verschiedene Hersteller die die Motoren kaufen das heißt bauen.
00:31:27: Das bedeutet ob ich nur eine Bavaria-Yacht oder einer Krankli kaufe?
00:31:32: Die haben beide wahrscheinlich den gleichen Motor drin.
00:31:33: Die haben vielleicht auch das gleiche Soundsystem drinnen Und die werden auch das Gleiche Navidationssystem drin an was dann von Garmin, Raymarine usw.
00:31:39: ist.
00:31:40: wo es aber nachher drauf ankommt dass wie die Yacht wirklich gebaut wird das heißt es tippt ja GFK Aluminium Stahl verschiedene Formen also verschiedene Materialien aus denen die Yachten gebaut werden.
00:31:50: Im Plattercraft-Bereich, also in dem Yachtbereich.
00:31:52: In der größten Klasse bis zu einem zwanzig Meter ist sehr viel DFK.
00:31:56: Wo gebaut wird?
00:31:57: Also was verwendet wird zum Bauen und hier ist wirklich wichtig wie gebaut wird.
00:32:02: bei Kranti ist ganz viele Handarbeit aber trotzdem Roboter die die verwendete werden.
00:32:07: wir verwenden sehr dickes DFK was für die Qualität nachher der Boote spricht.
00:32:11: Wir haben sehr sehr viele Innovationen an Bord und gehen wirklich immer mit den Zahn der Zeit.
00:32:19: Weißt du es so?
00:32:20: Am
00:32:21: Zahn der Zeit.
00:32:22: Genau!
00:32:23: Und versuchen auch immer sehr innovativ zu sein, hatten als erste Werft der Welt den IPS-Antrieb damals getestet also in einer ganz innovative Form eine Antriebstechnik dass sich das Boot super gut mit dem Joystick manufrieren kann.
00:32:41: und ja Qualität ist bei unser Werfter an aller erster Stelle.
00:32:49: Und dadurch, dass wir im Familien, also das ist ein Familienunternehmen isst.
00:32:52: Ist es auch dem Bilo Kranli, den ich sehr gut kenne und sehr sehr wertschätze.
00:32:58: Sehr wichtig!
00:32:59: Und ... Gido sagt immer Wir sind mit Marketing noch nicht da wo wir mit dem Qualität unseres Produkts sind.
00:33:05: Das heißt, wir müssen beim Marketing noch besser werden.
00:33:08: Aber mit dem Produkt sind wir ganz oben angekommen und andere werfen als es leider genau anders herum... Von daher stehen wir da ganz klar hinter Kranke vertreten als exklusiv Marke, auch aus schließlich Kranki.
00:33:21: Das ist wirklich unser Hauptgeschäft was wir machen mit mit Krankee und ich bin auch sehr froh dass wir da jetzt keine Volumenmarke ver treten die vielleicht fünf bis sieben hundert Boot oder tausend Boote im Jahr produzieren sondern eher eine Werft die mit mit ca.
00:33:40: Hundert Boden dann ...
00:33:42: was
00:33:43: kleiner ist und dann wirklich auf die Kundenwünsche eindehen kann, ... ... dass nachher da eine hohe Ibuidulität hat.
00:33:48: Und nicht Hedgefondre lighted!
00:33:50: Das heißt wenn du ein Hedgefront hast dem ... ... ich weiß nicht, dem Englisch gewerften ... ... Sanzi der Prinzess, die auch wirklich gute Boote bauen... ... auch natürlich in der Qualität nachgelassen haben.
00:33:58: über den Jahre aber ... ... tolle Boote bauten möchte ich ... ... werde ich nichts Schlechtes drüber sagen ganz, ganz toll.
00:34:05: Aber HedgeFondre Lighted ist natürlich immer noch mal etwas anderes als ... ... wenn ich einen Familienunternehmen dahinter habe das ... ... was da ganz andere Ja, Ansichten.
00:34:14: Also im Grunde Produktqualität, Yachtbau und diese After-Sales sehr, weil hier komplett sage ich mal ganz wichtig ist in dem ganzen Prozess.
00:34:21: Und das sind so drei Argumente die man sagt, die sprechen für kranke, aber auch für dich dann?
00:34:26: Ja absolut zusammengefasst würde ich es unterschreiben wobei ich nochmal kurz auf den After Sales eingehen möchte.
00:34:32: Der After Sales ist ganz ganz wichtig.
00:34:34: Das wäre für den normalen Zuhörer nicht dann zu spannend, aber für den der eine Yacht kaufen will.
00:34:37: Ist das wahnsinnig wichtig.
00:34:39: Weil also wir haben verschiedene Refit-Center, die sitzen eins in Olbia auf Sardinien und eins unten der Nähe von Venedig.
00:34:47: Und unser Team ist europaweit unterwegs.
00:34:49: Wir haben Subunternehmer an allen Hotspots das heißt sei es Quatschen, Mallorca haben wir Mitarbeiter in Montenegro
00:34:57: usw.,
00:34:58: wir haben da noch Hartner Werft mit dem wir zusammenarbeiten.
00:35:02: Das heißt der Kunde soll immer... Also er bekommt ja das bestmögliche Produkt, aber es an einem Boot geht immer irgendwas kaputt.
00:35:10: Weil einfach so viel an Bord ist was kaputt gehen kann und irgendwas geht immer kaputt.
00:35:14: Es ist ganz ideal ob ich einen Boot für... ...zweihunderttausend kaufe oder für zwanzig Millionen.
00:35:20: irgendwas wird immer dran kaputtgehen Und das passiert ja meistens wenn ich ein Wort mit meiner Familie einen schönen Urlaub haben möchte.
00:35:26: Das ist einfach ganz ganz wichtig dass sich ein Team anrufen kann welches ans Telefon geht auch am Samstag Auch am Sonntag auch spät abends um die Probleme kümmern kann und sie ehrlich löst.
00:35:36: Und das machen wir und mein Telefon klingelt wirklich oft am Wochenende.
00:35:39: Auch teilweise in der Nacht oder spät abends, wenn mal irgendwas ist, dann kümmern wir uns drum.
00:35:44: Das ist auch das was nachher der Kunde ganz klar wertschätzt... ...und danach die zweite, dritte oder viertelkranke
00:35:51: bei uns kaufen.
00:35:52: Da trennt sich quasi dann die Spreu vom Weizen?
00:35:53: Ja,
00:35:54: absolut!
00:35:55: Auf das Hellsthema war bei uns jetzt auch so.
00:35:56: Wir haben ja auch Gewerbeleasing gemacht.
00:35:58: Ja!
00:35:58: Es war ein ganz toller Prozess, wirklich überragend bis zum... ... Leasingvertraue, also bis quasi das Leasing durch war.
00:36:04: Und jetzt haben wir eins zwei drei Fragen noch mal im Nachhinein gehabt.
00:36:08: Da warten wir jetzt ein paar Wochen schon drauf.
00:36:10: Also auch in dem Bereich... Man weiß es erst zu schätzen wenn man das nicht hat oder wenn's gerade nicht stattfindet ne?
00:36:18: Das ist wirklich so.
00:36:19: und wie sind bei Gott nicht der günstigste Händler?
00:36:23: Du findest bestimmten Händlern wo du vielleicht noch einen Prozent mehr bekommst.
00:36:27: Am Ende des Tages kommst dir aber darauf nicht wirklich an weil du willst ja eine Ansprechpartner haben den du vertraust ... wo du weißt, dass er sich um dich kümmert.
00:36:36: Dein Produkt wirklich gut kennt ein Team dahinter hat das Produkt kennt und für dich da ist... Und das ist teilweise viel mehr wert als... Ein Prozent mehr Rabatt!
00:36:48: Wir verkaufen ein Produkt und wir verkaufen... Ein Lebensgefühl auf dem Wasser so doof wie das klingt aber es ist nachher einfach so.
00:36:55: Es ist so ein tolles Gefühl auf einem Boot stehen zu dürfen die Zeit mit seiner Familie dazu verbringen Und das Blödeste ist, wenn dann irgendwas nicht funktioniert.
00:37:07: Dann rufst du jemanden an und der sagt ja ich kann in vier Wochen mal am Bord kommen... ...und dass das Reparieren oder in zwei oder drei Wochen... Du bist ja jetzt an Bord!
00:37:14: Du möchtest es sich jetzt jemandem kümmern?
00:37:16: Natürlich kann ich nicht jetzt gleich immer alles sofort lösen aber wir kümmern uns darum.
00:37:22: wie versuchen es jetzt gleich zu lösen.
00:37:25: In der Vergangenheit bis heute haben wir das denke ich immer zu der vollsten Zufriedenheit unserer Kunden hinbekommen, das ist auch unser Anspruch an uns selbst und an die Firma.
00:37:34: Lass gerne mal ganz kurz über dieses Klischee sprechen was ich eingangs erwähnt hatte diese zwischen Ausland- und Champagner... Ja!
00:37:41: ...ist ja so das, wie man sich die Branche stereotypisch vorstellt?
00:37:45: Wie schätzt du die Brange ein oder wirst du sie erlebt?
00:37:51: Nichts so also dass es tatsächlich der allerallekleinste Teil meines Jobs.
00:37:55: vielleicht habe ich dich einmal abholen wie so ein typischer Tag bei mir aussieht Und dann merkt man ganz schnell, dass der Champagnon ausstammt.
00:38:02: Nicht so vorkommbar, sehr mag ich ausstammen
00:38:03: auch gar nicht so.
00:38:06: Ich steh morgens super früh auf also das heißt irgendwann um sechs bis sieben klingelt mein Wecker.
00:38:10: Das erste was ich mache ist auf meinen Handy gucken und wo bist immer für den Kunden da?
00:38:14: Das heißt E-Mails machen WhatsApp Nachrichten beantworten viel oft heutzutage über Whatsapp mit dem Kunden weil es ja ihr Hobby... ...und dann fahre ich in die Rede unserer Büro in Düsseldorf und hab Meetings mit meinem Team usw.. Wir kümmern uns in den Kunden, wir machen Akquise.
00:38:30: Also telefonieren mit unseren Kunden, konfigurieren, jachten zusammen Büroarbeit.
00:38:34: Das heißt... ...wir haben super viel was im Büro stattfindet.
00:38:39: Telefonieren zigmal am Tag also ich weiß nicht wie viele Calls sich am Tag hab.
00:38:44: Vierzig-fünfzig bestimmt und die anderen Tage sehen so aus dass mir sehr viel auf Geschäftsreisen bin als gesagt hatte für Probefahrten usw.. Natürlich ist es so, dass das was für uns die Arbeit ist.
00:39:01: Das Hobby des Kunden.
00:39:02: Das bedeutet wenn der Kunde auf eine Probefahrt fliegt, freut er sich da riesig drauf.
00:39:07: Es ist ein bisschen wie wir jetzt in Autoprobe fahren, das ist ja für uns nicht die Arbeit.
00:39:10: Da freuen wir uns ganz doll darauf, dass wir das mal machen können.
00:39:13: und so ist das auch mit dem Boot, mit der Probe Fahrt, mit den Boot für den Kunden.
00:39:16: Der kommt dahin, freuert sich riesig dann noch alles schön vorbereitet usw.
00:39:20: Machen die Probe-Fahrt.
00:39:21: natürlich geht man danach auch essen Und dann steht da auch manchmal die Flasche Wein auf dem Tisch und man trinkt gemeinsam was.
00:39:26: Und hat eine gute Zeit miteinander... ...und lernt, die Kunden ja auch sehr, sehr eng kennen!
00:39:32: Ja, auf einer Messe gibt es auch mal Champagner oder auch bei der Bootsübergabe.
00:39:37: Steht da mal eine Flascheschampagne und man ist auch mal in einem schöneren Restaurant essen.
00:39:42: Aber letztlich sind wir da um den Job zu machen.
00:39:44: Das heißt ich bin so gut wie nie, also ich kann das wahrscheinlich an einer Hand abzählen wie oft ich mit einer Badehose auf einem Boot stande.
00:39:52: Das ist ganz dann selten in der Regel ein Hemd und Hose, das heißt es ist ja was wir beruflich machen und der Kunde ist da zwar freizeitmäßig aber deshalb ist Champagner und Austern nicht das was den Job definiert sondern harte Arbeit die natürlich Spaß macht!
00:40:14: Und ich bin gerne offenbar so.
00:40:15: und liebe liebe liebe was ich tue Aber letztlich ist es ja trotzdem mein Job.
00:40:19: Ich bin wahnsinnig viel unterwegs ganz selten zu Hause, wir haben ... ... siebzehn-achzehn Stundentage, weil du bist in die Nacht noch unterwegs bist und reißt
00:40:29: usw.,
00:40:30: ähm... Und da geht's jetzt nicht darum nur um Lifestyle?
00:40:34: Ja!
00:40:35: Es ist mal der Fall, du bist mal im schönen Restaurant und du bist auf einer Messe und die Messerstände sehen schön aus und da gibt´s wie gesagt auch Champagner und so weiter.
00:40:43: aber das ist nicht der Alltag und das ist auch nicht deralltag unserer Kunden.
00:40:46: also wir sind nicht Wir vertreten nicht die Marke, wo die Kunden mit ... Champagnerflaschen und ... den großen Bootspartys an Bord kommen.
00:40:57: Das ist nicht das Produkt, was wir vertreiben.
00:41:00: Wir haben primäre Familien an BORD, die eine schöne Zeit mit ihrer Familie an BORT verbringen.
00:41:04: Und dann mal ein Glas Wein trinken oder mal ein Bier?
00:41:09: Man muss ja auch sagen, die meisten Kunden wahrscheinlich von dir reißen sich halt dreiundsechzig Tage den Arsch auf!
00:41:15: Ja!
00:41:15: Und verdienen natürlich viel Geld logischerweise, aber arbeiten halt auch in der Umfehlung.
00:41:20: Ja genau und die sollen natürlich dann auch eine schöne Zeit auf dem Boot haben und ihren Spaß haben.
00:41:25: Ja es gibt auch Bootspartys mal mit Freunden
00:41:28: usw.,
00:41:30: Aber die sind da zum Relaxen an einem schönen Ort an der Kutasür in Mallorca oder sonst wohnt man einfach eine schöne, schöne Zeit an Bord.
00:41:41: Wenn du mal jetzt drei, vier fünf Jahre weiter denkst was sind denn so Trends in deiner Branche wenn es um Jachten und Boote geht.
00:41:48: Was kommt da an den nächsten Jahren?
00:41:49: Was sind so Themen die die Branche bewegen?
00:41:53: Gut also Es Geht immer mehr zu großen Booten.
00:41:57: der trend je zu großen booten.
00:41:59: das heißt wir Merken dass sehr stark dass wir vor allem auch innerhalb unserer mark also wir verkaufen der boote zwischen acht und zwanzig Meter mit krank hier dass wir hier vor allem die großen Yachten primär verkaufen und das ist die größte Nachfrage für unsere großen Modelle da ist.
00:42:17: Und auch darüber hinaus, also über twenty-fünf Meter hinaus merkt man ganz klar, dass der Trend zu großen Yachten geht... ...und das Klientel, dass sich diese Rote leisten kann immer eher mehr zur größeren Boden geht.
00:42:32: Was in unserer Branche noch nicht komplett angekommen ist, zumindest auf den Yachtennicht, ist das Thema KI.
00:42:37: Also ich denke es wird auch in Zukunft Da einfach mehr kommen, dass ich an Bord gehe und sage hey krankie schalte das Licht an.
00:42:45: Ich denke, dass da einfach noch viel viel kommen wird.
00:42:48: man merkt es viel bei... Bei unseren Kameras zum Beispiel die wir an BORD haben Wir haben schon AI-Kameras usw.. Ich denke sich KI ist ein ganz wichtiges Thema was in den nächsten Jahren kommt Und ansonsten halt die Individualisierbarkeit.
00:43:06: Das heißt Das, was Kranti schon anbietet wird denke ich auch in Zukunft ganz relevant sein.
00:43:12: Dass der Kunde wirklich an Bord kommen kann und sagt das Boot gefällt mir so wie es ist.
00:43:17: Ich möchte aber ein Home-Office da drin haben die weißen Polstergrafi mehr nicht so gut.
00:43:21: Ich hätte gerne Beische oder andere oder ich möchte eine offene Kirche anstatt einer geschlossenen Kirche haben.
00:43:28: Und und und und also steht ganz viel in die Individualisierbarkeit Wichtiger Punkt.
00:43:38: Und ja, den können wir schon anbieten und ich denke dass es da einfach immer mehr dahin dienen wird aber natürlich auch die modernsten Antriebstechniken weiterhin zu verwenden und alle Innovationen damit zunehmen wie der da sind.
00:43:53: Das
00:43:53: wäre jetzt noch ein Thema, ne?
00:43:53: Dieses Thema Nachhaltigkeit ob das schon in der Branche angekommen ist oder ist es doch beim Ankommen im Ankommenprozess oder wie... Ja
00:44:03: also ganz offen gesprochen Wir können jetzt nicht nachhaltig sein.
00:44:06: Also ich verkauf Yachten und ich fliege durch die Welt, das ist... Ja klar!
00:44:10: Leider Gott ist jetzt nicht das Nachhaltigste.
00:44:14: Das wissen wir auch aber.
00:44:16: Ist halt so.
00:44:18: Nichtsdestotrotz ist es aber so dass ... Die Yachten, die wir verkaufen, die modernsten Motoren haben, die die modernste Motorentechnik haben.
00:44:27: Das bedeutet wenn man bei uns zum Beispiel die größte Yacht kauft, die Kranke jahrten siebzig hat drei tausend PS also dreimal drei Motoren Atausend Ps.
00:44:34: Die ist im Verbrauch schon ziemlich verbrauchsahm im Vergleich zu anderen Yachten.
00:44:41: Und liegt aber an dieser IPS-Technik zum Beispiel.
00:44:45: Zudem lernen wir sehr, sehr viel von den ganz, ganz großen Yachten also Mega-Yachten oder Liga-Yachten hundert Meter plus und auch aus der Kreuzfahrt wo viele Vorreiter sind die in den ersten Schritt gehen die zeigen wo es hingeht wie man das machen kann und ich denke dass da viel passieren wird.
00:45:05: Elektroantriebe gibt es auch schon, also es gibt Werften mit Elektro-Antrieben.
00:45:09: Aber da ist die Infrastruktur meines Erachtens, das meine persönliche Einschätzung derzeit noch nicht da.
00:45:15: Man braucht ja dann auch Dadesäulen in den Häfen, die ganze Infrastruktur muss da sein.
00:45:19: Die ist meines erachtens heute noch nicht dar und zudem ist es auch immer ein Sicherheitsthema wie viele Batterien will ich wirklich an Bord haben?
00:45:26: Und wenn wir beim Auto mal was ist fahre ich einfach rechts ran.
00:45:29: mit einem Boot bin ich draußen auf dem Wasser.
00:45:34: Die Elektrobote, die es gibt haben auch Diesel-Deneratoren an Bord wo ich dann meine Batterien wieder mit aufladen kann.
00:45:39: Das heißt da ist dann immer eine Frage wie nachhaltig ist
00:45:43: das wirklich?
00:45:44: Ja, spannend, Simon!
00:45:47: Für die Leute, die vielleicht Bock haben sich perspektive Schnelljacht zu kaufen oder mit jemandem ins Gespräch zu kommen Wie kann man dich am besten erreichen?
00:45:55: Ja natürlich immer gut über unsere Webseite also oceanyachtsehen.de.
00:45:59: Da sind alle unsere Kontaktdaten da.
00:46:02: Wir sind auf allen großen Messen vertreten.
00:46:05: Wer Interesse hat, sich eine Krankheit anzuschauen.
00:46:07: Kommt uns besuchen, schreibt uns, ruft an.
00:46:10: also das heißt wir haben Instagram Wir sind auf TikTok und überall vertreten YouTube.
00:46:16: Das heißt folgt uns auf den Kanälen oder schaut euch einfach an wer wir sind was wir machen Und wir versuchen da immer ganz transparent zu zeigen Was ja in der Yachtbranche passiert vielleicht noch mal ein bisschen hinter den Kulissen passiert und Ja würde mich natürlich sehr freuen, wenn sich jemand meldet oder Interesse an einem Boot hat.
00:46:36: Wir ihm zusammen Traum verhelfen
00:46:38: können.".
00:46:39: Ja ich find's abschließend einfach echt lustig und wir haben es glaube ich jetzt auch zehn Jahre nicht gesehen.
00:46:45: Ich weiß früher wurdest du auch so vielleicht ein bisschen belächelt mit Yachten in der elften zwölften Klasse.
00:46:50: Du hast ja schon darüber gesprochen aber musstest dir echt lassen, du hast ja genau das was du damals schon erzählt hast fast oben gesetzt ne?
00:46:56: Das finde ich schon extrem wert und Respekt dafür.
00:46:59: Dankeschön!
00:47:00: Und wünsch dir auf jeden Fall alles Gute, dass das weiter so geht... Danke!
00:47:03: ...und wir vielleicht in ein paar Jahren auch Kunde von dir werden.
00:47:05: Ja vielen Dank!
00:47:06: Das ist boffig und abschließend kann ich einfach nur jedem da draußen mit auf den Weg geben.
00:47:11: Tut das was ihr liebt und macht das was euch Spaß macht?
00:47:14: Ich glaube es ist das allerwichtigste und man muss morgens aufstehen und gerne an die Arbeit gehen und sagen nicht jeder Tag ist toll bei Gott nicht, auch bei uns nicht.
00:47:24: aber Einfach das, was man macht soll einem Spaß machen.
00:47:28: Ich hoffe wir beide haben irgendwann zusammen Spaß auf einer Yacht.
00:47:31: Jetzt besser nicht sagen können.
00:47:32: Simon, danke dir!
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